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Fühlt sich alles zu anstrengend an? Das ist für dich.

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Wenn sich dein Leben schwer anfühlt: Warum du vielleicht den falschen Berg erklimmst

Ich habe Politikwissenschaft studiert, meinen Master in interkultureller Kommunikation gemacht, und ich hatte dieses Bild von einem Berg, den ich erklimmen musste: irgendwas Intellektuelles, Rationales – ich wollte einfach nur oben ankommen. Das war unendlich anstrengend für mich, weil es so entgegen meiner Natur war. So bin ich einfach nicht.

 

Irgendwann habe ich mir eingestanden: Das ist nicht MEIN Leben. Ich lebe das Leben anderer Menschen.

Wenn sich dein Leben gerade schwer anfühlt, dann liegt das meistens daran, dass du nicht wirklich dein eigenes Leben lebst. Du strengst dich an für etwas, das eigentlich gar nicht zu dir gehört, weil du irgendwann eine Rolle angenommen hast, alte Loyalitätskonflikte in dir trägst oder glaubst, erst geliebt und sicher zu sein, wenn du dieses eine Ziel erreicht hast.

 

Genau darum geht es in meiner neuen Podcastfolge.

In dieser Podcastfolge erfährst du...

  • warum spirituelle Praxis allein dich manchmal nicht vor Erschöpfung schützt
  • was es bedeutet, den falschen Berg in deinem Leben zu erklimmen
  • wie du lernst, den heiligen Zwischenraum auszuhalten, ohne sofort eine neue Antwort zu brauchen
  • warum es so wichtig ist, deine eigenen Autopiloten-Muster radikal ehrlich zu betrachten
  • wie du deine innere Antenne neu ausrichtest und Vertrauen in deinen wahren Seelenweg findest

Die heilige Schwelle: Warum du den Raum des Dazwischen halten darfst

Wenn du dir einmal ehrlich eingestehst, dass es so nicht weitergehen kannst, kommst du an einen Punkt, den ich die heilige Schwelle nenne.

Das ist dieser Moment, in dem du dich von etwas Altem ablöst, aber noch gar nicht weißt, was das Neue ist. Du stehst zwischen den Welten. Das Alte passt nicht mehr, das Neue ist noch nicht greifbar.

Dieser Zwischenraum ist einer der intensivsten Zustände, in denen wir sein können, weil wir noch nicht wissen, woran wir uns festhalten sollen.

Unser Verstand hasst dieses Vakuum. Er will sofort eine neue Antwort, einen neuen Plan, einen neuen Berg, den er erklimmen kann.

Genau hier liegt die Magie: Du musst jetzt noch keine Antwort haben.

Das Wertvollste, was du in diesem Moment für dich tun kannst, ist, dir zu erlauben, einfach auf Pause zu drücken und diesen Raum des Noch-nicht-angekommen-Seins zu halten und sogar zu genießen.

Du darfst dir erlauben, in diesem Schwellenmoment zu atmen und darauf zu vertrauen, dass deine innere Antenne, dein Soulcode, sich genau dann aktiviert, wenn du aufhörst, dich für das falsche Leben abzurackern.

Dein Seelenweg wird nicht unbedingt weniger fordernd sein, aber es ist eine völlig andere Art von Anstrengung. Es ist die Anstrengung, nach der du abends im Bett liegst und eine tiefe Dankbarkeit und Fülle spürst, weil du weißt, dass du endlich dein eigenes Leben lebst.

„Vertrauen bedeutet nicht, die Antwort zu kennen. Vertrauen bedeutet, an der Schwelle zu stehen und deiner Seele zu erlauben, dich zu führen.“

Laura Malina Seiler

Was ist die Schwelle, an der du gerade stehst? Was ist das, wo du merkst: Das hier gehört nicht mehr zu mir, auch wenn du noch nicht weißt, was stattdessen kommt? Schreib es mir so gerne in die Kommentare. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen.

Rock On & Namasté

Deine Laura

Hier findest du alle Links zur Folge:

  • Mein neuer Kurs Soul Era: 28 Tage für deine Seelenessenz, startet 1. September: Hier anmelden
  • Happy Holy Confidence Masterclass – 10 Jahre Wissen in 3 Stunden, Pay what you want

Hinweis: Die aufgeführten Links werden mit Veröffentlichung der Podcastfolge integriert und können zu einem späteren Zeitpunkt ggf. nicht mehr aktuell sein.

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5 Kommentare
  • Melly Gepostet unter 20:00h, 31 Juli Antworten

    Liebe Laura, du warst da in einem bis dahin für mich schwersten Moment vor ca. 7 Jahren, UND ich konnte mich u.a. dank dir wieder aufrichten und meinen Lebensweg weitergehen.
    Es geht mir gut und ich bin schicksalshaft wieder auf dich „gestoßen“ vor ein paar Tagen und merke, wie sehr du mich erinnert an meine SOUL FM, die ich nicht richtig lebe wegen meiner Bullshit FM.
    DANKE für die Erinnerung. Ich gehe los ….

  • Ana Luisa Gepostet unter 12:00h, 30 Juli Antworten

    Liebe Laura so treffend vorgetragen. Ja, das war nicht mein Berg., habe ich erkannt. Aber jetzt noch im Mangel zu leben, sozusagen in einem Zwischen Leben macht gar nicht Spaß. Ich komme für den Frieden, ich möchte helfen. Wo ist diese Ort, wo ich für den anderen sichtbar bin? danke dir.❣️

  • Judith Gepostet unter 22:25h, 29 Juli Antworten

    Liebe Laura,
    ich fühle mir aktuell wie gepresst von einer Zitrone und geschält wie eine Zwiebel .. druck .. enge im Körper .. ich weiß, das Leben und dort wo ich aktuell bin passt nicht mehr zu mir und ich sehne mich nach einer Veränderung nach Lebendigkeit .. und weiß aktuell nicht wohin .. Ich habe solch eine Sehnsucht nach was Neuem und das Alte schmerzt einfach. Dein Podcast kam heute wie gerufen.. man würde auch sagen kam zufällig .. jedoch glaube ich nicht an Zufall.
    Danke.

  • Petra Gepostet unter 20:38h, 29 Juli Antworten

    Liebe Laura, mein 23 Jahre alter erwachsener Sohn hat eine mentale Erkrankung, mehrere Psychosen hinter sich , und es ist tatsächlich eine sehr große Herausforderung mein eigenes Leben neben der ungewissen Verfassung meines Sohnes zu leben. Als Mutter nicht so leicht zu denken, dieser Berg ist nicht mein Berg wo ich einen Stein raufrollen will.
    Wäre schön, wenn ich mich gut abgrenzen und gleichzeitig stark für ihn da sein kann, wenn er mich braucht. Meine Mutter hat sich zusammen mit meinem Vater nie um meinen Bruder gekümmert, der auch psychotisch geworden ist vor vielen Jahren. Vielleicht ist das mit meinem Bruder ja nicht mein Berg, aber inzwischen schon, da es um mein eigenes Kind geht. Eine heftige Verstrickung und doch möchte ich mir nicht die volle Verantwortung überhelfen.

    Liebe Grüße <3

  • Nazan Gepostet unter 20:06h, 29 Juli Antworten

    Liebe Laura, schön beschrieben mit der Schwelle stehen bleiben und erst atmen. Wo langsam geht es. Ich bin gerade dabei mit meinem 69 die Stadt die aus Berlin vor einem Jahr umgezogen bin. Weit weht. Und n Berlin habe alles hinter mir gelassen. Jetzt merke ich ich möchte nicht hier sein. Ich bin dabei hier in Istanbul meine Wohnung zu verkaufen und genau wohin möchte ich. Ich gehe wieder nach Berlin. Aber dabei fühle ich mich frei. Vielleicht kommt was anderes weis ich nicht. Aber der Berg und das Stein ist ein tolles Beispiel. Danke 🙏🏻

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