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Warum alte Wunden manchmal wieder aufgehen

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Spirituell zu sein heißt nicht, deinen Schmerz wegzureden

Mein Papa hat mir kürzlich ein altes Dia geschenkt. Ein Bild von mir mit sechs Jahren, auf meinem geliebten Pony Silver. Ich habe mich riesig gefreut. Und dann hat mich dieses Bild auf eine innere Zeitreise geschickt, die mich gestern Abend stundenlang weinen ließ.

 

Plötzlich war ich wieder zehn: Mein erstes Turnier, mitten in der Scheidung meiner Eltern. Ich habe gewonnen und als ich ins Publikum blickte, war niemand da. 30 Jahre später fühlt sich dieser Schmerz heute noch exakt so an wie damals, auch nach 20 Jahren auf meinem spirituellen Weg.

 

Hier beginnt die Gleichzeitigkeit von Seele und Menschsein – die heilige Anerkennung deiner ganzen Menschlichkeit UND deiner spirituellen Tiefe. Denn so wertvoll der spirituelle Weg ist: Wenn wir ihn nutzen, um uns selbst den Schmerz wegzureden („Aber wäre der Moment nicht gewesen, wärst du heute nicht der Mensch, der du bist…“), blockieren wir genau die Heilung, die wir uns wünschen.

 

Und genau hier öffnet sich in dieser Folge auch eine zweite Tür: zu einer Spiritualität jenseits von Worten und Labels. Denn was Hexen Zaubersprüche nennen, nennen Christen Gebet, Atheisten Placeboeffekt: am Ende meinen alle das Gleiche. Wir streiten über Begriffe aber im Herzen wissen wir es längst.

In dieser Podcastfolge erfährst du...

  • Die Gleichzeitigkeit als Heilungsschlüssel: Warum dein spiritueller Weg Seele UND Schmerz gleichrangig braucht und was du blockierst, wenn du nur eine Seite zulässt.
  • Der Glaubenssatz aus dem Turnier: Wie ein einziger Moment mit zehn Jahren einen Schatten in mir aktiviert hat, den ich fast 20 Jahre brauchte, um ihn aufzulösen.
  • Spiritualität ist ein Gefühl, kein Wort: Was Hexen, Christen, Atheisten und Quantenphysiker gemeinsam haben und warum du kein Label brauchst, um spirituell zu sein.
  • Meine Woo Woo Rituale: Welche konkreten Alltagspraktiken (Tarot & Co.) ich nutze, um in der göttlichen Verbindung zu bleiben.

Bist du bereit, dein ganzes Selbst zu lieben – Seele UND Schmerz?

Ich hoffe so sehr, dass diese Folge dich darin unterstützt, dein Menschsein zu ehren – mit allem, was du in dir trägst – und gleichzeitig die wundervolle, göttliche Verbindung zu spüren, die in jedem von uns ist.




„Es ist gerade der menschliche Schmerz, durch den die Seele wachsen kann.“

Laura Malina Seiler

Schreib mir gerne hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @lauramalinaseiler, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest.

Rock On & Namasté

Deine Laura

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2 Kommentare
  • Magdalena Gepostet unter 11:05h, 14 Mai Antworten

    Liebe Laura, das war wieder einmal divine timing. Ich fahre gerade heim von einer sehr kraftvollen, heilenden Körperbehandlung, die mir gezeigt hat, dass mein Körper nicht meinen heftigen Schicksalsschlag vor fast einem Jahr mitträgt, sondern ein tragisches Ereignis, das schon 25 Jahre davor passiert ist. Mein inneres Wissen um Universum, Seelenleben, Fügung ist sehr stark. Damals mit 16 Jahren ist ein shift mit mir passiert. Den Schmerz darüber habe ich aber erst jetzt so richtig rausgelassen und einen fremden Anteil gehen lassen dürfen. Deine Folge hat mich sehr abgeholt. Danke für dein Sein. Du begleitest mich schon lange! Mein Woo Woo: ein Blick in den Himmel – es gibt immer etwas zu entdecken! 🙏

  • Ana Luisa Gepostet unter 10:26h, 14 Mai Antworten

    Liebe Laura, auch ich habe mit 11 Jahren alt die Erfahrung gemacht, dass ich übersehen wurde. Mich zu erinnern hat toll wehgetan aber weiß du was? Ich konnte es fühlen und mein Herz wieder ganz. Ich danke dir. Ja, ich liebe Tarotkarte auch. Ich bete, segne mein Essen, Landschaft und alles. Ich spreche mit meinen Pflanzen, vor allem meine Kräuter. Danke, dass es dich gibt.

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