05 Jun #205 Podcast: Warum es so wichtig ist, dass du deiner inneren Stimme folgst – Interview Special mit Terces und Matthew Engelhart

Wie du dich im Privaten und Beruflichen mit deiner Intuition verbindest

** Das Interview ist auf Englisch. Die deutsche Übersetzung findest du weiter unten oder auf YouTube als Untertitel. **

Als ich in LA war hat ein besonderes Café ein Frühstück zu etwas ganz Magischen gemacht. Das Café Gratitude. In diesem einzigartigen Café wird man mit der Frage begrüßt: „Wofür bist du dankbar?“. Das ganze Konzept und die tolle Energie hat mich so begeistert, dass ich alles darüber wissen wollte.

Daher freue ich mich heute ganz besonders die Gründer vom Café Gratitude im Podcast zu haben: Matthew und Terces Engelhart. Die beiden haben in den letzten Jahren ein erfolgreiches Business aufgebaut und eine einzigartige Arbeitsatmosphäre geschaffen, in der Dankbarkeit und Fülle im Fokus stehen

Im Interview sprechen wir über den spirituellen Weg der beiden, was sie zu dem Café Gratitude inspiriert hat und wie sie Spiritualität und Business erfolgreich verbinden.

Im Gespräch mit Matthew und Terces Engelhart erfährst du:

  • wie du dich mit deiner inneren Stimme verbindest und ihr vertraust,
  • wie du Entscheidungen mit deiner Intuition triffst,
  • wie du Business und Spiritualität zusammenbringen kannst,
  • wie du auch anderen Menschen gut zuhörst und damit deine Beziehungen stärkst,
  • wie du erkennst, ob dein Ego oder dein Higher Self spricht und
  • wie du deinen eigenen Weg mit Dankbarkeit und Anerkennung gehen kannst.

Akkordeon Inhalt

Laura:

Ich freue mich sehr, Terces und Matthew Engelhart im heutigen Podcast zu haben. Sie sind die Gründer von Café Gratitude (Café Dankbarkeit). Ich war in Los Angeles dort und es war so inspirierend, dass ich alles über Euch gegoogelt habe. Ich habe Euch geschrieben und freue mich sehr, dass Ihr heute dabei seid! Herzlich willkommen!

Terces & Matthew:

Herzlich willkommen auf unserer Farm! Dankeschön!

Laura:

Lasst uns direkt eintauchen, denn wir haben wirklich viele interessante Themen, über die wir heute sprechen werden. Ich würde gerne mit Eurem eigenen Weg beginnen. Vielleicht könnt Ihr uns ein wenig erzählen. Wenn wir 30 Jahre zurückgehen, wo wart Ihr damals? Und was hat Euch auf diese wunderschöne Farm gebracht? Könntet Ihr Eure Geschichte kurz erzählen?

Terces:

Ich bin in einer Militärfamilie aufgewachsen und bin viel gereist. Ich war Leistungssportlerin. Als ich 16 Jahre alt war, wurde ich sexuell missbraucht und habe es niemandem erzählt. Zwanzig Jahre lang, also von 16 bis 36, litt ich unter Essstörungen. Es war eine Sucht. Ich lebte im Wechsel zwischen Magersucht und Bulimie. Vor 33 Jahren begann meine Genesung und mein Leben entfaltete sich während dieses Genesungsprozesses. Danach wollte ich etwas zurückgeben und anderen helfen, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten. Dies hat mein Leben auf einen komplett neuen Pfad gebracht. Matthew und ich sind seit 16 Jahren ein Paar. Und Café Gratitude wurde aus der Tatsache geboren, dass wir uns für ein gesünderes Leben entschieden. Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Menschen leckere pflanzenbasierte Gerichte essen und das soziale Umfeld genießen können. Sich nähren und auf sich achten und Spaß haben können. Für mich ist es eine Art Weitergabe an die Zukunftsgeneration. Es war quasi die Vollendung meiner Genesung und Wiederherstellung.

Laura:

Das ist eine unglaubliche Geschichte. Du warst also 36, als du mit Deiner Heilung begannst.

Terces:

Ja.

Laura:

Was ist passiert?

Terces:

Für mich war es wirklich… eines Tages… Ich lebte immer noch am selben Militärstützpunkt, an dem ich zwanzig Jahre vorher missbraucht wurde. Ich war mit einem Offizier verheiratet. Es kam wie ein Blitz. Wirklich wie ein Blitz. Wahrscheinlich hat meine Tochter gehört, wie ich erbreche. Als ich aus dem Bad kam, fragte sie mich, ob ich ok war. Und ich antwortete selbstverständlich, dass ich ok war. Warum diese Frage? Ich habe ja meine Probleme all die Jahre geheim gehalten. Und auf einmal wurde mir bewusst, dass ich ihr dasselbe antue, was mir angetan wurde, und zwar ihr beizubringen, der eigenen inneren Weisheit nicht zu vertrauen. Das wollte ich nicht mehr! Als ich wieder hochgegangen bin, habe ich eine Stimme gehört, die ich mit Gott identifiziere. Die Stimme sagte, ich solle die Wahrheit sprechen. Ich dachte, dass ich immer die Wahrheit gesprochen hatte. Und auf einmal sah ich mich selbst lügen, und zwar wegen Kleinigkeiten, so fünf Mal in der nächsten halben Stunde. Da begann der Prozess einfach ehrlich zu sein. Mein Leben zu verändern. Nicht immer alles auf die gleiche Weise zu tun, wie ich es immer getan hatte. Über die Jahre hat Gott mich bei meiner Genesung begleitet. Es hat Jahre gebraucht, um von den gewohnten süchtigen Verhaltensmustern loszukommen, und neue Möglichkeiten zu erschaffen. So fing es an. Es war wie ein Blitz! Eine Sekunde, in der ich sah, wie meine Entscheidungen, meine Kinder beeinflussen.

Laura:

Wow, das ist unglaublich. Hattest Du auf Deinem Genesungsweg Hilfe oder hast Du es alleine geschafft? Denn Du sagtest, dass es Jahre waren und das ist ein sehr wichtiger Punkt. Denn viele können denken, dass es einfach und schnell gehe. Aber es ist ein Weg und Praxis, richtig?

Terces:

Ja, es ist ein Prozess. Vieles davon habe ich alleine bewältigt. Doch oft hat mich der Pfad dahin gebracht, nach Menschen zu suchen, die mich unterstützten. Ich habe einige übliche Therapien gemacht. Ich war in einem 12-Schritte-Programm. Wurde zur Sprecherin. Ich ging zu einer Massageschule und wurde Masseurin, um mich wieder an die physische Berührung zu gewöhnen, an die Intimität und Selbstliebe. Ich habe vieles Unkonventionelles gemacht. Ich stand mal vor einem Geschäft in Mountain View, California und versuchte 10-Cent-Stücke aus einem Schuhkarton zu verschenken, nur von der inneren Weisheit geleitet. Daraus habe ich gelernt, dass Zurückweisung nichts Persönliches ist. Ich gab fast alles, was ich besaß weg. Ich reiste in einem Wohnmobil. Ich habe also vieles gemacht, was nicht konventionell war. Doch das meiste war nur ich und das Hören auf das innere Leitsystem. Und ich war dem sehr ergeben. Ich tat das, was mein Leitsystem mir aufzeigte. Und so lange ich das tat, bekam ich auch schon den nächsten Schritt. Für mich waren es vier Schritte und viele Jahre. Der erste Schritt ist, sage die Wahrheit. Der zweite ist, stelle dich deiner Angst. Denn oftmals, wenn man beginnt, sich selbst die Wahrheit zu sagen, kommt das hoch, wovor man Angst hat. Bleibe präsent, bleibe im Jetzt, schaue weder nach vorne noch nach hinten. Das letzte ist, öffne dich der Liebe. Und ich lebe immer noch nach diesen! Obwohl sie heute eine andere Bedeutung für mich haben, sofern es um meinen Alltag geht. Ich habe mich einfach an sie geklammert, das war meine Rettung. Und so wie mein Leben aussah, habe ich eine erstaunliche Genesung durchgemacht. Ich lebe ohne Einschränkungen. Im Gegenteil, ich genieße sehr viel Freiheit.

Laura:

Es ist so inspirierend! Es ist wirklich als hättest Du zwei Leben gelebt.

Terces:

Ja, so war es.

Laura:

Ja, Deine Geschichte hört sich wirklich so an. Der Kontrast zwischen den beiden Seiten ist so stark. An Deiner Geschichte ist es so schön zu sehen, dass die beiden Seiten in jedem innewohnen. Und dass wir an einem bestimmen Lebenszeitpunkt wählen können.

Terces:

Ich würde sogar sagen, dass die Wahl wahrscheinlich das Spirituellste ist, was man tun kann. Deine Wahl macht eigentlich dein Leben aus.

Laura:

So schön! Danke, dass Du es teilst! Es ist wirklich inspirierend. Und Du?

Matthew:

Meine Eltern waren politische Aktivisten und Atheisten. Daher war meine Rebellion der Gott. Ich habe in der Schule die „Autobiografie eines Yogi“ gelesen, und stellte fest, dass das meine Party war. Levitation, Heilige, Leben in einer Höhle, das gefiel mir! Ich habe fast direkt gelernt zu meditieren, bin über die Jahre verschiedenen Lehrern gefolgt. Das war Teil einer Rebellion. Und ich habe es mit einem rebellischen Ego zu tun. Dieses rebellische Etwas ist ein zweischneidiges Schwert. Doch was kann rebellischer sein, als ein Business, das ein Teil der Erweckung ist. Als wir zusammen kamen, haben wir diese Idee heruntergeladen. Und das war eine sehr befriedigende Rebellion für mich. Wow, was ist wenn wir transformieren? Oder wenn wir transparent werden? Wir können den Menschen bedingungslose Liebe beibringen. Wir lassen sie frei in der Einzelhandelsumgebung. Das ist cool und es befriedigt das rebellische Ego.

Laura:

Das ist schön! Ihr habt Euch getroffen, Du warst auf Deinem spirituellen Weg, auf Deinem rebellischen Weg, und Du auf Deinem Genesungsweg und so habt Ihr Euch getroffen. Du sagtest, Ihr habt die Idee heruntergeladen.

Matthew:

Wir trafen uns in einer Transformationsorganisation mit dem Namen LandmarkEducation, die unglaublich starke Workshops überall auf der Welt anbietet. Während wir dort waren, hatten wir… Was tatsächlich passiert ist, unsere Kinder waren schon ziemlich erwachsen und sind von zu Hause ausgezogen. Und wir fragten uns: Was ist wenn wir unsere Leben nur noch nach dem inneren Leitsystem leben? Ich habe meine Firma verkauft, wir waren also nicht im Überlebensmodus. Und so entschieden wir uns, unser Leben nach dem inneren Leitsystem zu leben. Und die erste Leitung, die wir bekamen war, „Erfindet ein Brettspiel“. Erfindet ein Brettspiel, das Menschen beibringt von der menschlichen Mangelgewohnheit, Zeitmangel, Liebesmangel, Schönheitsmangel, Talentmangel, Geldmangel, zum echten Leben zu finden. Dazu wie privilegiert wir sind, und dass wir im Überfluss leben. Denn wir leben im Überfluss. Das Brettspiel ist ein Training. Damit haben wir ein Jahr verbracht. Wir holten uns leere Leinwände und einige Würfel, und jeden Tag setzten wir uns hin und haben uns den nächsten Schritt überlegt, und dieses Spiel entwickelt. Und dann haben wir uns gefragt, was machen wir mit dem Spiel eigentlich? Denn wir hatten es bereits bestellt. Wie sollen wir es verkaufen? Die Antwort war, wir eröffnen ein Café, in dem man essen kann. Wir legen das Spiel auf den Tisch und so können die Menschen essen und am Tisch transformieren. In der Zwischenzeit hat sie auf Hawaii über die Rohkostdiät gelesen und wir beschlossen es für 45 Tage auszuprobieren. Und wir stellten fest, dass es uns gut tut und wir nicht warten müssen. Wir beschlossen daraus ein Rohkost-Spielsalon zu machen. Das war das erste Café Gratitude.

Laura:

Das ist unglaublich! Ich war ja auch in Eurem Café, ich habe meine Community gefragt, wohin ich in Los Angeles gehen soll, und so viele Menschen haben mir geschrieben, ich solle unbedingt ins Café Gratitude gehen.

Terces:

Warst Du auch in „Gracias Madre“?

Laura:

Nein, noch nicht. Wir sind erst gestern angekommen.

Terces:

Es ist nämlich auch in Los Angeles.

Laura:

Wir werden da bald hingehen. Ich erinnere mich, dass ich ins Restaurant kam, dort war diese schöne Frau, die uns so freundlich begrüßte, es fühlte sich an, wie zu Hause. Wir waren ohne Baby da. Wir haben einen wunderschönen Tisch bekommen, die Kellnerin kam, und fragte uns, wofür wir dankbar sind, ich erinnere mich nur, dass ich Paul angeschaut habe, und er so berührt war, er blickte zu mir und sagte: „Ich bin so dankbar für dich und unsere Familie“. Und er hatte Tränen in den Augen! Es war nur ein Frühstück. Aber es war so ein fesselnder Moment! In diesem Moment waren wir beide so berührt, weil wir uns die Zeit genommen haben zusammen zu sein. Und in dieser Zeit nur dafür dankbar sind unsere Familie zu haben. Es hat sich einfach so gut angefühlt.

Terces:

Es ist schön zu hören!

Laura:

Ich wurde wirklich davon inspiriert. Deswegen war es klar, dass ich mit Euch sprechen muss!

Terces:

Das ist toll!

Laura:

Im Laden habe ich dann das Buch „Sacred Commerce“ gekauft. Ich glaube, ich habe jedes Buch dort gekauft! Einen Stapel auf jeden Fall! „Sacred Commerce“ habe ich schon gelesen und darüber würde ich liebend gerne mit Euch sprechen. Denn wir Ihr gesagt habt… es ist die gegensätzlichste Sache… Die rebellischste! Die rebellischste Sache, die kombiniert werden kann, Business und Spiritualität. Ein spirituelles Business zu betreiben. Lasst uns über „Sacred Commerce“ sprechen, das spirituelle Business. Ihr lebt es wirklich! Ich konnte es spüren, als ich in Eurem Restaurant war, das auf diesem Gedanken basiert.

Terces:

Ja, das ist die Kultur.

Laura:

Ich konnte wirklich spüren, dass es anders war. Ich bin wahrscheinlich ziemlich sensibel, was das angeht, aber ich habe es wirklich gefühlt.

Matthew:

Es ist toll zu hören, denn manchmal denken wir, dass wir scheitern.

Terces:

Es war eine Sache es vor 16 Jahren aufzubauen, und andere Sache ist es zu behalten, während man wächst. Genau in dieser Phase sind wir gerade. Wir investieren mehr Zeit und Energie, um uns zu geben um unserer Community zu dienen, um dies aufrechtzuerhalten. Denn das ist ja eigentlich unser Originalprodukt, das wir zusammen mit dem Essen servieren. Das sind die Leben der Menschen, die dort arbeiten, die Qualität der Erfahrung, die durch die Leben dieser Menschen erschaffen wird.

Matthew:

Und es ist nicht anders als… die Beziehung mit ihren Phasen, wie den verliebten Flitterwochen. Danach kommt das, was zusammenhält, was es am Leben hält. Wenn die Angestellten ihr Dankbarkeitsdings gemacht haben… Wir alle müssen total wachsam mit der Resignation und dem Zynismus sein. Denn das wird uns vom Weg abbringen. Und es kostet uns alle enorm viel Wachsamkeit, unschuldig zu bleiben.

Laura:

Das ist so wahr. Könntest Du für alle, die gerade zuhören, kurz das Konzept des spirituellen Business erklären? Was ist das? Und wie kann man es in das eigene Business integrieren? Vielleicht sogar wenn man angestellt ist. Denn auch wenn es nicht das eigene Business ist, hat man manchmal das Verlangen es ein wenig…

Terces:

Ich mache eine kurze Einführung. Grundsätzlich ist die Idee vom spirituellen Business, die Verwendung der Arbeitszeit für die Unterstützung des persönlichen Erwachens. Wir können die 97.000 Stunden, die wir im Leben auf der Arbeit verbringen, als Unterstützung für unser persönliches inneres Wachstum zu nutzen. Wir haben es auf zehn Werkzeuge eingeengt. Diese Hilfsmittel sind die Basis des Buchs. Und dies bringen wir unseren Befürwortern bei. So nennen wir Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten. Somit erhalten sie das Set mit Kommunikationswerkzeugen. Und diese Werkzeuge können sie anwenden, um auf Konflikte zu reagieren, Bitten zu formulieren, jemanden anzuerkennen, einen Raum zu bewahren, um nicht zu reagieren, auf etwas, was passieren könnte. Diese Kommunikationswerkzeuge haben wir in das Businessumfeld hinein gewoben. Wenn die Menschen mit diesen Werkzeugen umgehen können, können sie es nicht nur auf der Arbeit, sondern auch im Privatleben anwenden. Deswegen sagen wir, dass die Lebensqualität unserer Leute, die größte Investition für uns war. Wenn wir damit erfolgreich sind, dann werden sie einen tollen Job machen, um Menschen zu dienen, und dies auch nach außen tragen. Das ist die Basis des spirituellen Business.

Matthew:

Wir hatten mal eine Angestellte, der nur zwei Wochen mit uns gearbeitet hat. Und wir trafen sie danach per Zufall in San Francisco. Wir fragten sie, was sie aus den zwei Wochen bei uns mitgenommen hat. Sie sagte etwas sehr Schlaues. „Bevor ich bei euch gearbeitet habe, habe ich nie darüber nachgedacht dankbar zu sein. Ich habe davor auch nie darüber nachgedacht, dass ich einen inneren Dialog führe.“ Ich dachte mir nur, wie genial, dass wir es in zwei Wochen geschafft haben!

Laura:

Wahrscheinlich der beste Job, den sie jemals hatte.

Matthew:

Wir haben unsere Arbeite getan. Im Wesentlichen, geht es darum präsent zu sein. Können wir miteinander präsent sein? Und wie machen wir es? Wie können wir komplett präsent miteinander sein? Wie können wir diesen Raum erhalten? Was ist möglich, wenn wir präsent sind und wirklich einander zuhören? Wir haben ein Umfeld geschaffen, in dem wir uns gegenseitig anerkennen können. Freifließende Anerkennung. Und auch Freifließende Bitten. Auch Entschuldigungen. Entschuldigungen sind nur: „Hey, ich habe die Versorgung verloren. Ich habe gedacht, dass etwas anderes wichtiger war, als Liebe. Ich entschuldige mich!“ Entschuldigung heißt nicht, dass du recht hast und ich schuld bin. Sondern, dass ich meine Wirkung auf dich erkenne.

Terces:

Die Mission unseres Unternehmen ist: die Liebe ist serviert. Im Jetzt zu sein, heißt fähig zu sein wahrzunehmen, wenn man abgelenkt wird und nicht mehr die Liebe serviert. Dass man nicht im Dienste der Liebe handelt, weil man von etwas abgelenkt wurde. Da gilt es wieder zum Dienst der Liebe zurückzukehren. Dafür wurden die Werkzeuge erschaffen. Aber sie funktionieren eben, wenn man sie anwendet. Es ist wie ins Fitnessstudio oder zum Yoga zu gehen. Wenn man nicht hingeht, dann macht es keinen Unterschied. Nur Mitglied zu sein reicht nicht, man muss auch hingehen. Diese Werkzeuge funktionieren, wenn man sie anwendet. Unser Job ist es weiterhin die Menschen zu inspirieren, diese Werkzeuge zu verwenden. Damit sie zum Standard werden. So wie der Standard Wut, Frustration, Depression oder Ängste sein kann, könnte der Standard auch eine Bitte, Entschuldigung und Anerkennung sein.

Matthew:

Das Businessmodell ist, wenn unsere Leute im Jetzt sind, wird sich das auch auf unsere Gäste übertragen. Gott sei Dank, hattest Du diese Erfahrung! Du hattest einen Moment an dem Du mit Deinem Liebsten anwesend warst, aufgrund der gestellten Fragen und wie Ihr begrüßt wurdet. Man erhält also etwas, womit man nicht gerechnet hat. Man würde ja nicht sagen: „Lass uns frühstücken gehen und Tränen in den Augen bekommen“. Man nimmt sich das ja nicht vor. Genau das ist es. Wenn wir es aufrechterhalten können, bleiben wir im Geschäft. Die Menschen werden im Jetzt sein und es in ihre Leben mitnehmen, Du und Paul werden vermutlich noch achtsamer miteinander. Zumindest für ein bis zwei Stunden. Und das war es. Es geht wirklich darum, ein Arbeitsumfeld zu erschaffen, in dem eine Struktur herrscht, in der Menschen im Hier und Jetzt sein können, erkennen können, dass sie abdriften, und wieder ins Hier und Jetzt zurückkehren können.

Terces:

Bis der Computer eingeschaltet oder der Cappuccino serviert wird.

Matthew:

Manchmal schwangen wir zu allem Möglichen. Im Laufe der Entwicklung des Unternehmens, waren wir so eifrig, dass wir den Löffel aus der Suppe nicht mehr herausbekamen. Wir sind einfach ein Haufen Fantasierender und Liebesvergifteter. Und dann schwangen wir in die andere Richtung. Zum Fenster mit der Kultur! Wir sind einfach normal… All diese Pendelschwünge, dabei ist im Jetzt zu sein, nicht dasselbe wie abgespaced zu sein. Manchmal verbinden sich die Menschen so sehr mit ihren Herzen, dass sie ihren Job vergessen.

Laura:

Genau darüber habe ich sogar mit Paul gesprochen. Wir haben im Auto über das spirituelle Business gesprochen, und wie das eigentlich praktisch angewendet werden kann. Und auch bei uns kam eine Frage auf. Und ich liebe die Spiritualität und ich habe ein Unternehmen. Ich würde es lieben, den ganzen Tag nur zu lieben. Doch wenn man ein Unternehmen hat, das bestimmte Ergebnisse erzielen muss, um Menschen zu dienen, muss bestimmte Arbeit erledigt werden. Das ist eine sehr interessante Frage und es tut so gut zu hören, dass auch Ihr damit konfrontiert wart.

Matthew:

Immer und ich glaube nicht, dass sich das ändern wird. Wir glauben nicht, dass es anders sein wird.

Terces:

Und wenn wir es tun, dann leiden wir.

Matthew:

Warum müssen wir die Leute daran erinnern? Wie schafft man das also. Für das deutsche Publikum. Wie schafft man das, auch wenn man nicht der Chef ist. So geht das. Frag die Menschen wofür sie dankbar sind.

Terces:

Die Dankbarkeit gibt dem Geist eine Stimme. Und es ist wirklich einfach. Als wir vor 16 Jahren damit anfingen, war Dankbarkeit unbekannt. Doch jetzt ist es anders. Die Dankbarkeit bringt dich ins Hier und Jetzt, es ist ein sehr einfaches Werkzeug, um es regelmäßig anzuwenden. Es ist nicht mehr so seltsam für andere. Das andere Tool ist die Anerkennung. Die Anerkennung, wie wir sie lehren, erkenne jemanden an dafür, dass er ist, und nicht dafür, was er tut. Ich könnte dich z.B. für deine Großzügigkeit anerkennen, und um dich anzuerkennen muss ich dich nicht kennen. Denn alle von uns haben diese göttlichen Fähigkeiten in uns. Egal, ob sie gerade ausgedrückt werden oder nicht. Doch sobald ich die Aufmerksamkeit darauf richte, zeigen sie sich.

Matthew:

Es ist die Einladung an dich, in die Großzügigkeit einzusteigen. Ob man sie nun ausdrückt oder nicht.

Terces:

Je mehr wie diese Qualitäten in anderen Menschen ansprechen, desto mehr basieren unsere Beziehungen auf diesen Fähigkeiten. Wir könnten sagen, dass wir uns gegenseitig erschaffen, durch unsere Sprache. Man kann etwas in die Existenz herbeirufen. Meistens konkurrieren, vergleichen und kritisieren wir, und genau das versuchen wir aufzulösen. Was ist wenn man durch Sprache Schönheit, Göttlichkeit, Kraft, gegenseitige Leidenschaft ins Leben ruft? Das wäre die Basis für alle Beziehungen.

Matthew:

Genau deshalb existiert diese Flitterwochen-Verliebtheit. Nehmen wir mal Euch als Beispiel. Vor sieben Jahren wart Ihr verrückt nacheinander. Und auch als Du sagtest, „Sie öffnete die Tür und ich verliebte mich!“ All dies ist Anerkennung. Doch dann beginnt das Ego sich langsam auszubauen. Sie ist so und so. Und so fällt die Anerkennung weg. Wir erschaffen uns gegenseitig durch Anerkennung.

Terces:

Es ist ein sehr kraftvolles Werkzeug. Es holt es in die Wirklichkeit. Und immer für die Art und Weise des Seins, nicht des Tuns.

Laura:

Das ist ein wirklich wichtiger Punkt!

Matthew:

Liebevoll, freundlich, großzügig, es werden Eigenschaften hervorgerufen.

Terces:

 

Und nicht so etwas, wie räum dein Zimmer auf, schreib deine To-Do-Liste. Wir stehen in der materiellen Welt doch schon genug Druck, immer in unseren Bemühungen zu verwurzeln, anstatt im Ausdruck des Göttlichen.

Matthew:

Es gibt noch das Werkzeug Zuhören. Zuhören ist die höchste Form der Liebe.

Laura:

So ist es.

Matthew:

Wenn ich davon ausgehe, dass wir zum breiteren Publikum sprechen: Wir alle sind schreckliche Zuhörer! Und so können wir das Zuhören einschalten. Wir sind bei der Arbeit und jemand sagt, wir sollten dies und jenes tun, was sagst du dann? Wir erschaffen uns gegenseitig. Wir bestätigen, dass wir wirklich zuhören und nicht über die Antwort nachdenken. Ich höre dir wirklich zu und das hast du gesagt. Du sagst, wir sollten A, B und C tun. Ist das korrekt? Und der Gegenüber kann es nicht fassen, dass er gehört wurde. Einer der Gründe, warum die Menschen sich ständig beschweren, ist weil sie sich nie gehört fühlen. Und das weil wir schreckliche Zuhörer sind. Wir könnten besser sein. Wenn man das aufklärt… Es gibt ein Kapitel darüber…

Laura:

Ja, das hat mir sehr gut gefallen.

Matthew:

Klärung, darüber sprechen wir auf der ganzen Welt… Wir haben vor 15 Jahren damit angefangen. jeden Angestellten vor der Arbeit zu klären.

Laura:

Ihr selbst?

Matthew:

Also, anfangs ja. Man sagte uns, dass wir es nie aufrechterhalten könnten. Nie im Leben. Und es ist nicht einfach es beizubehalten. Doch es macht einen enormen Unterschied. Und es trainiert Menschen im Zuhören, Anerkennen, Raum bewahren. In der Klärung ist die Anerkennung die letzte Stufe. Wenn man in einer Abteilung die Klärung durchführt, wir sprechen nicht von der Bar, dann wird man heiliges Karma haben.

Laura:

Können wir die vier Schritte besprechen?

Matthew:

Absolut!

Terces:

Warum klären wir Dich nicht einfach?

Laura:

Ja!

Terces:

Für alle, die zusehen, ihr werdet sehen, dass ich eigentlich nichts unternehme. Und das ist schwieriger, als man denkt. Denn meistens will man reparieren, verändern, beraten, mitfühlen. In Wirklichkeit sollte man nichts machen und nur nachempfinden, was du sagst, den Raum wahren, und dir erlauben diese Erfahrung zu haben.

Matthew:

Wie gefährdet man die Klärung? Indem man etwas macht, um es zu reparieren oder zu verändern. Sie wird Dir einen Spiegel vorhalten, damit Du Deine Schöpfung sehen kannst.

Laura:

Das gefällt mir.

Terces:

Die erste Frage ist: Was ist die größte Ablenkung in Deinem Leben? Es lenkt Dich vielleicht gerade nicht ab, aber es ist eine gewöhnliche Ablenkung.

Laura:

Wahrscheinlich mein Handy.

Terces:

Ist da noch mehr, was Du darüber sagen könntest? Was ist die Ablenkung? Denn das Handy an sich ist keine Ablenkung.

Laura:

Das bin ich, wie ich drauf schaue. Das bin ich beim E-Mails checken oder beim Beantworten der E-Mails innerhalb einer bestimmten Zeit. Beim Versuchen allen Menschen zu antworten, die mir schreiben. Um meinen Job gut zu machen. Denn mein Handy ist mein Büro.

Terces:

Du sagst also, dass die größte Ablenkung in Deinem Leben, Dein Handy sei. In Wirklichkeit bist Du es. Du willst sichergehen, dass Du Deine Mails liest und abarbeitest. Menschen zurückrufst. Du arbeitest Deine Büroangelegenheiten oder Deine To-Do-Liste ab. Wenn Deine Aufmerksamkeit darauf liegt und Du dadurch abgelenkt wirst, wie fühlt es sich an? Was ist die Emotion?

Laura:

Ich fühle Stress.

Terces:

Und was genau ist Stress? Wie ist Stress?

Laura:

Das ist das Gefühl nicht fertig zu werden. Wenn viele Menschen was von mir wollen.

Terces:

Was ist das für ein Gefühl?

Laura:

Ich werde nicht fertig. Menschen wollen was von mir. Das ist die Angst nicht gut genug zu sein, nicht gut genug zu dienen, nicht schnell genug zu sein. Den Job nicht gut genug zu machen, um meine Vision leben zu können.

Terces:

Was ich Dich also sagen höre ist, dass das Gefühl, das Dich überkommt, tatsächlich die Angst sei. Es ist die Angst davor, den Job nicht gut genug zu machen. Zu versagen und die eigene Vision nicht leben zu können. Den Menschen nicht zu antworten. Irgendwie ungenügend zu sein. Nicht schnell genug zu sein.

Laura:

Ja, wahrscheinlich.

Terces:

Fühle es für einen Moment. Und wenn andere Gefühle hochkommen, sag sie einfach. Aber bleibe mit dieser Erfahrung einen Moment lang sitzen. Und wenn Du fertig bist, sag mir Bescheid.

Laura:

Es ist auch der Druck.

Terces:

Fühlst Du Druck?

Laura:

Ja.

Terces:

Wie fühlt es sich an, unter Druck zu sein?

Laura:

Es ist auch stressig. Es liegt einfach auf der Brust.

Terces:

Du spürst es physisch?

Laura:

Ja. Aber ich möchte noch dazu sagen, ich liebe meinen Job! Aber im Zusammenhang mit der Frage, was mich ablenkt. Ich habe es einfach in meinem Herzen gespürt, ich liebe was ich tue! Aber das könnte ich noch verbessern. Das war es eigentlich.

Terces:

Okay. Danke Dir an erster Stelle für das Teilen und Dein Vertrauen. Die nächste Frage ist: Was liebst Du an Deinem Leben? So wie Dein Leben läuft. Ohne was verändern zu wollen. Was liebst Du an Deinem Leben?

Laura:

So vieles! Ich liebe meine Familie, meinen Sohn, meinen Freund, meine Freunde, ich bin von so vielen schönen Menschen umgeben. Ich liebe es, dass ich so eine große Wirkung habe. Und dass ich so viele Menschen auf der Welt inspirieren kann. Ich liebe es Euch treffen zu können. Und dabei zu helfen, das Wissen über das spirituelle Wachstum und persönliche Weiterentwicklung weitergeben zu können. Dass ich die letzten drei Monate auf Hawaii verbringen konnte. Das erste Mal seit zwei Jahren habe ich mir zwei Wochen Urlaub genommen. Um nur Urlaub zu machen und nichts zu tun. Das war wunderschön. Ich liebe es gesund zu sein… und ja so vieles mehr… Ich könnte noch zwei Stunden weiterreden.

Terces:

Ich möchte Dich für Deinen Mut anerkennen. Dafür, dass Du hervortrittst und vorangehst. Dafür, dass Du etwas erschaffst, wofür Du brennst. Dass Du dieser Leidenschaft folgst und Risiken auf sich nimmst. Dass Du diesen unternehmerischen Geist einer mutigen Frau hast. Danke Dir für die schöne Ehre Dich zu treffen, ich freue mich, dass das geklappt hat.

Laura:

Vielen vielen Dank.

Terces:

Das war die Klärung. Wie war Deine Erfahrung, wie fühlst Du Dich?

Laura:

Es ist wie eine Gefühlsachterbahn. Zuerst geht’s runter, dann geht’s wieder hoch. Was mir sehr geholfen hat, war etwas, das Du gesagt hast. Es ist nicht das Handy, das Dich ablenkt. Das bist Du selbst und Dein Umgang mit dem Handy. Die Bedeutung, die Du dem beimisst. Und das bringt mir die Kraft zurück, dass es eigentlich in meiner Kraft liegt, etwas an meinem Verhalten mit meinem Handy zu verändern. Also es ist eigentlich nicht mein Handy, sondern meine Arbeit. Relaxter damit zu sein. Meinen Job gut erledigen und dann die Zeit zu genießen. Denn meine Zeit ist ziemlich knapp. Das ist die Veränderung, die ich vornehmen kann. Es war sehr hilfreich, es wieder rauszuholen.

Matthew:

Wenn wir über die Zeitknappheit sprechen. Es ist als wären wir alle in diesem Zug. Niemand steigt aus. Doch es ist eine Wahnvorstellung. Wir alle haben die gleiche Menge an Zeit. Im ländlichen Chiapas in Mexiko beschweren sich die Menschen nicht über den Zeitmangel. Was wirklich passiert ist, dass Dein Leben groß und voll ist. Du hast eine große Mission vor Dir! Ein großes Spiel! Das ist was ganz anderes, als nicht genug Zeit. Du hast viel vor! Und Du hast es Dir ausgesucht.

Laura:

Ja, das habe ich.

Matthew:

Es geht also um volles Leben, und volles Leben bedeutet… Ich habe viele E-Mails und ich will sie wirklich alle abarbeiten…

Laura:

Es ist eine wunderschöne Umkehrung. Es ist sehr hilfreich. Wunderschön! Danke! Das ist auch im Buch beschrieben, für alle, die das Klären lernen wollen.

Terces:

Das Beste daran und eines der größten Vorteile ist, dass unsere Community ziemlich eng ist. Wenn Menschen regelmäßig klären, wird Intimität und Transparenz entwickelt. Man muss nicht die gleichen Hobbys und Interessen teilen, aber man erfährt, dass wir alle gar nicht so unterschiedlich sind. Deswegen steht sich die Community so nah und kümmert sich umeinander.

Matthew:

Die Menschen verbinden sich nur durch das Teilen der Menschlichkeit. Durch ihre Niederlagen, ihre Schwächen. Sie verbinden sich nicht, wenn sie über ihre Autos sprechen. Oder über Technologien. Oder ihre Häuser. So verbinden wir uns nicht. Wenn man schaut, mit wem man am engsten verbunden ist, dann sind es die Menschen, mit denen man das Tiefste geteilt hat. Wenn man Tiefe bei der Arbeit erleben will, dann muss man Tiefe im Teilen herstellen. Klärung ist der perfekte Weg, um die Struktur aufzubauen.

Terces:

Das andere was so toll daran ist, ist, dass es keine Therapie oder Coaching ist. Man braucht die Antwort des anderen nicht, deswegen kann es jeder machen. Man bewahrt einfach den Raum, sitzt mit der anderen Person, erlernt die Fähigkeit des Zuhörens, indem man direkt zusammenfasst, was die Person zu einem gesagt hat. Man muss also weder einen Titel noch eine Begabung haben, um zu antworten. Es geht wirklich darum zuzuhören und präsent zu sein. Das ist ein tolles Training, das man jemandem geben kann.

Laura:

Es ist wunderschön. Vielen Dank, dass Ihr es teilt!

Matthew:

Beim Klären lernt man den Raum zu bewahren und das ist wahrscheinlich die wichtigste Fähigkeit in jeglicher Beziehung. Nicht zu antworten, nicht zu reagieren, einfach das Wetter durchziehen lassen. Und bloß nicht das Wetter des anderen triggern.

Laura:

Ich will für immer bei Euch bleiben. Es ist wirklich so wertvoll und so wunderschön. Unglaublich schön. Ihr zwei arbeitet also zusammen. Wie klappt das? Ich glaube vor allem, wenn man zusammen arbeitet, dann sind manchmal die Herangehensweisen so unterschiedlich, wie etwas getan werden soll. Ihr habt diese wunderschöne Farm zusammen und die Restaurants, wie findet Ihr beiden Eure Mitte? Denn Ihr seid vermutlich von Natur aus unterschiedlich.

Terces:

Es ist interessant. Wir haben sehr eng zusammengearbeitet und haben fast die ganze Zeit zusammen verbracht, seit ungefähr 16 Jahren. Wir sind einfach eine schöne Mischung, wir als Kombination. Für uns ist es sogar schwieriger individuelle oder unterschiedliche Interessen zu verfolgen. Jetzt gerade tun wir es, weil wir beide jeweils Bücher schreiben. Für mich war die Zusammenarbeit eine gesegnete Kombination. Wir können beide dem anderen etwas beisteuern, mit anderen Fähigkeiten und Begabungen, die sie verbessern und vergrößern. Die Zusammenarbeit war tatsächlich nie ein Problem.

Matthew:

Ich weiß nicht, ob Du unser Buch „Kindred Spirit“, „Die Gleichgesinnten“ gelesen hast.

Laura:

Bin gerade dabei.

Matthew:

Unserer Meinung nach ist die Beziehung die beste Ego-Arbeit. Es ist der Tod des Egos. Vor allem wenn man älter wird, ist es einfacher, nicht mehr so verliebt in die eigene Persönlichkeit zu sein. In unser Ich. Unsere Agenda. Eine Beziehung ist die Möglichkeit auf die Knie zu gehen und alles Unwichtige sterben zu lassen. Es ist einfach im Weg. Unsere Meinungen zum Beispiel. Ich benutze einfach den 24/7 Spiegel als Möglichkeit zu sehen, was mein Ego aktivieren kann. Sollte ich den Faden verlieren, welches die Liebe ist, dann entschuldigen wir uns sofort und sagen, hey, da ist der Faden.

Laura:

Das ist schön.

Matthew:

Ich wurde einfach irgendwo eingezogen.

Terces:

Ich denke, dass der Schlüssel dazu ist, dass der Kontext für die Beziehung gleich ist. Wenn der Beziehungskontext nur Romantik und Bequemlichkeit ist, und der Beziehungskontext des anderen ist das Erwachen und spirituelles Wachstum, dann wird es nicht zusammenpassen.

Matthew:

Wir sagen, wenn du Bequemlichkeit suchst, dann kauf dir einen Hund. Eine Beziehung ist nicht bequem. Und wir haben einige Hunde. Die meisten Menschen gehen in eine Beziehung, für eine Freundschaft oder Sicherheit. Das ist kein guter Grund!

Terces:

Das ist was anderes. Wir wollen es nicht verurteilen.

Matthew:

Stimmt, ich entschuldige mich.

Terces:

Es ist einfach ein anderer Kontext.

Matthew:

Es ist ein schwierig die Beziehung darauf aufzubauen. Denn das Universum würde uns einen schlechten Dienst leisten, wenn es nur darum gehen würde die Liebe im außen zu finden. Und es wird immer Erinnerungen brauchen, das Universum wird uns immer aushorchen. Die Liebe ist hier. Was ist das? Das Leben ist die innere Arbeit. Die Liebe die innewohnende Präsenz. Und jedes Mal, wenn wir versuchen eine Version zu erschaffen, wie es Buddha gesagt hat: Die Ignoranz hat zwei Gesichter, Verlangen und Abneigung. Entweder versuchen wir die Erfahrung zu vermeiden oder wir sehnen uns danach. Beide sind die totale Abzocke. Das Universum wird es immer wegziehen wollen. Nach innen.

Terces:

Mein persönlicher spiritueller Weg ist Jesus. Für mich steht Gott an erster Stelle. Und es gibt auch andere Wege. In vielen Fällen denken viele Frauen, der Ehemann steht an erster Stelle. Doch in meinem Fall ist es der Gott. Und dann kommt der Ehemann.

Laura:

Was bedeutet Gott für dich?

Terces:

Gott ist für mich die bedingungslose Liebe. Die Liebe, die niemand zerstören oder wegnehmen kann. Mein Weg ist Jesus. Doch Gott ist der Erschaffer, bedingungslose Liebe, das Licht der Welt.

Laura:

Es ist schön. Habt Ihr eine Meditationspraxis?

Terces:

Ja, er hat eine sehr spezielle.

Laura:

Würdest Du darüber reden?

Matthew:

Also… Ob ich über meine Meditationspraxis sprechen würde… Ich bin glücklich darüber, dass ich versuche drei Mal täglich zu meditieren.

Laura:

Wirklich?

Matthew:

Ja. Mindestens zwei Mal. Meistens geht es wirklich darum, den Egogriff zu lösen oder zu begrenzen. Manchmal benutze ich Mantras, manchmal beobachte ich mich einfach nur. Im Grunde geht es darum… die Egos zu suchen und zu jagen, die sich tief verwurzelt haben. Zum Beispiel war ich vor einigen Tagen arrogant genug, um zu glauben, dass ich alles herausgeholt hatte. Aus meinem Sein. Und dann sah ich in der Meditation, dass es Menschen gab, die ich nicht feiern konnte. Ich habe ihnen sogar das Versagen gewünscht. Das war so abstoßend. Auf die Knie, da ist noch sehr viel Arbeit! Das ist eine Art von Meditation. Einfach all die Wildnis im Inneren beobachten. Ich nenne es Egos jagen. Die andere ist eher Vorbeikommen und der Rückzug der Sinne, und das Erfahren dieser glückseligen Ruhe. Die da ist.

Laura:

Das ist schön! Es ist so mutig, da wirklich hinzuschauen. Das ist genau das, was wir meistens vermeiden zu sehen. Unsere eigenen dunklen Seiten, die Schatten, das Ego. Es ist sehr wertvoll so ehrlich mit sich zu sein. Wie Ihr auch gesagt habt, sprich die Wahrheit zu sich selbst. Schau hin und dann kannst du es womöglich verändern.

Matthew:

Manchmal bin ich ein wenig zynisch über die sogenannte pinke Spiritualität. Ich will einfach auf Bali leben und Lululemon tragen… keine Ahnung… Pilze essen. Alles gut, aber das beschäftigt sich nicht mit unserer dunklen Seite. Das wird einfach nicht erfüllend sein. Es gibt so viele Menschen, die ihre Schatten einfach nicht sehen wollen. Meiner Meinung nach ist es absolut nötig.

Laura:

Ich hatte damit eine sehr tiefe Erfahrung. Als ich Vipassana in Südafrika gemacht habe. Alle meine Schatten begrüßten mich. Und ich musste sie mir alle anschauen. Das war sehr intensiv. Aber das kann man jeden Tag sehen. Vor allem in einer Beziehung. Dort sieht man das Ego so oft.

Matthew:

Das ist auch eine tolle Meditation. Das Leben ist eine lebende Meditation. Meiner Meinung nach, ist mein Ego nicht beherrscht, wenn ich leide. Dann hat mein Ego gewonnen. Wenn ich leide, gewinnt das Ego das Spiel.

Laura:

Das ist tatsächlich ein guter Punkt! Danke!

Terces:

Was ist Deine Meditationspraxis? Für mich ist es das Gebet. Es ist das Verweilen und das Meditieren über Gottes Liebe, Gottes Wort. Einfach nur hinhören, es teilen, es ist so eine Fülle an Weisheit da, die verfügbar ist. Für mich ist es der Fokus darauf. Und der Fokus darauf, was es in mir bewegt. Um zu sehen, wo ich widerstehe. Wo ich aufgeschlossen bin. Wo bin ich ergeben, wo bin ich rebellisch.

Laura:

Das ist schön. Vielen Dank, dass du es geteilt hast.

Terces:

Sehr gerne.

Laura:

Ihr beiden habt so ein schönes Leben! Ihr habt diese wunderschöne Farm hier, auf Hawaii, ihr habt die Restaurants, ihr seid wahrhafte Schöpfer. Was ist Eure Vision? Wenn wir uns in 20 Jahren wiedersehen und uns hier zusammensetzen, was würdet ihr mir erzählen?

Terces:

Ich wüsste gerne die Antwort auf diese Frage, denn tatsächlich… Es ist so interessant! Also… um einen kleinen Überblick zu verschaffen… Ich war 54 als wir Café Gratitude eröffneten. Ich bin 69 Jahre alt. Und ich war 54 als wir mit Café Gratidute loslegten. Wir hatten keinen Businessplan oder sonst irgendetwas. Wir haben wirklich einen Schritt nach dem anderen gemacht. Wir haben vertraut und sind weitergegangen. Vertraut, gehört, gefolgt. Das gleiche gilt für die Farm. Wir sind nun seit 12 Jahren hier, aber wir haben 8 Jahre lang hier gecampt. Das Haus bewohnen wir seit 4,5 Jahren. Zuerst zwei Jahre lang die Hälfte des Hauses, dann kam das ganze Haus. Wir sind gut darin alles zu tun, um etwas ins Rollen zu bringen. Dabei hängen wir gar nicht so sehr am Endprodukt. Aber wir sind wirklich gut drin. Wir haben es für unsere Community aufgebaut, die uns inspirierte. Für uns alleine brauchen wir so ein großes Haus nicht. Wir leben in einer Gemeinschaft und wir teilen diesen Raum mit vielen Menschen. Deswegen bin ich auch gespannt, was in den nächsten 20 Jahren passieren wird. Ich werde 80 sein, nein, fast 90 Jahre alt. Ich werde noch laufen, sprechen, ein super Erinnerungsvermögen haben.

Laura:

Das was Du gerade gesagt hast, ist so wichtig. Auch dass du damals 54 Jahre alt warst. Denn ich habe vor einigen Tagen eine Mail von einer Frau erhalten. Sie ist 56 Jahre alt, glaube ich. Sie schrieb mir über ihre Vision ein eigenes Business aufzubauen, und war sich nicht sicher, ob sie es mit 56 machen sollte. Ich antwortete: „Ja klar! Mach es!“

Terces:

Das ist richtig!

Laura:

Vielen Dank, dass Du es betont hast. Weil viele Menschen glauben, dass sie zu alt sind.

Terces:

Aber das gibt es nicht.

Laura:

Danke, dass Du es mit uns teilst.

Matthew:

Wichtig ist zuzuhören und sich leiten zu lassen. Ja, das war es eigentlich.

Terces:

Wir wollen da sein, wenn wir gebraucht werden. Aber ich glaube nicht, dass wir so sehr daran hängen, wie es aussieht. Wir lieben unsere Kinder und die Zusammenarbeit mit ihnen. Wir haben fünf Kinder und bald dreizehn Enkel. Wir unterstützen sie und sind offen für neue Ideen, wir sind absolut offen, aber nicht abhängig. Wir könnten auch einfach hier leben und genießen.

Laura:

Ich habe eine Frage in Bezug auf die Intuition und die Leitung. Denn diese Frage wird mir von meiner Community so oft gestellt. Woher weiß ich, dass es meine Intuition ist und nicht mein Ego? Dass es nicht diese hinterhältige Stimme ist, die sich als Intuition verkleidet. Wie kann ich sicher sein, dass es das Leitsystem ist?

Matthew:

Nummer Eins: Du wirst dir nie sicher sein! Gib auf es sicher wissen zu wollen. Der Krieger hört zu und wählt aus. Wenn er das Ego wählt, ist es okay. Treffe mutig eine Wahl und akzeptiere die Konsequenzen. Ich habe auch oft mit dem Ego gewählt. Aber ebenso oft mit der Intuition. Man kann nicht davon ausgehen, das Richtige zu tun. Aber man sollte sich darauf konzentrieren zu wählen. Wir wählen, um die Wahl zu leben. Wenn uns die Wahl paralysiert, dann wählen wir paralysiert zu sein. Man muss einfach nur wählen, und zwar mit Mut. Und mit den Konsequenzen klar kommen, dass man vielleicht dem Ego folgte.

Laura:

Danke Dir!

Terces:

Aus meiner persönlichen Erfahrung, ist es meine Intuition, normalerweise, wenn Gott mich leitet, und nicht das, was ich vorher plane. Oft habe ich nicht mal darüber nachgedacht. Das befreit mich und hilft mir zu verstehen, dass es nicht die List meines Verstandes ist, die einen Zukunftsvorteil erwartet. Sondern, dass es nur Vertrauen ist.

Matthew:

Und noch ein Tipp. Das anspruchsvollere ist die Intuition.

Laura:

Das sage ich auch immer.

Terces:

Genau, die ungemütlichere.

Matthew:

Gott ist nämlich nicht an Sicherheit interessiert. Sicherheit ist ein Beruhigungsmittel. Es gibt keinen Sieg innerhalb der Komfortzone. Die sicheren fallen schon mal weg.

Laura:

Das ist so wahr.

Matthew:

Wenn man nicht für etwas sterben muss, wenn keine Spannung herrscht, dann ist es nicht die Intuition.

Terces:

Wahrscheinlich fehlen noch Komponenten, um es zu verwirklichen. Dann geht man einen Schritt zurück und vertraut darauf, dass es kommen wird.

Laura:

Das mag ich wirklich an Eurem Buch! Ihr schreibt über Gandhi und seine so große Vision, dass niemand es für möglich gehalten hätte. Das muss so intuitiv gewesen sein, das einfach durch ihn herauskam. Aber genau das verändert die Welt.

Terces & Matthew:

Ja!

Laura:

Ich habe eine Frage, die ich jedem im Podcast stelle. Stellt Euch vor, wir treffen uns in ca. 30 Jahren, Ihr habt ein wunderschönes Leben gelebt, doch es gab einen technischen Fehler, der all Eure Bücher gelöscht hat. Es gibt keine Webseite mehr, keinen Blog, einfach nichts mehr über Euch. Ich würde zu Euch kommen und sagen: Es tut mir sehr leid, es gab ein Problem und alles ist weg. Aber ich habe hier ein Blatt Papier und einen Stift. Hier könnt Ihr Eure drei Weisheiten aufschreiben, die Ihr an die Menschheit weitergeben wollt, wenn sonst nichts mehr an Euch erinnern würde. Was würdet ihr aufschreiben?

Matthew:

Das erste wäre die innewohnende Präsenz. Das Leben ist die innere Arbeit. Und… Von der Präsenz der Liebe bewegt sein.

Laura:

Danke Dir.

Terces:

Ich würde wahrscheinlich aufschreiben: Du bist geliebt. Dir wurde verziehen. Du wurdest für etwas Außerordentliches erschaffen.

Laura:

Ich liebe es! Vielen Dank! Für alle, die gerade zuhören und sagen: Ich würde so gerne die Farm besuchen oder die Workshops über Beziehungen. Macht Ihr das noch?

Terces & Matthew:

Ja, ab und an.

Laura:

Wie kann man Euch treffen? Welche Möglichkeiten gibt es?

Terces:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. www.eternal-presence.com Das ist unsere Webseite. Dort kann man sich auch für Events registrieren. Und es gibt auch www.belovefarm.com Ich gebe bald ein TedX-Talk „Liebe ist ein innerer Job“. Es ist eine Zusammenfassung von diesen Werkzeugen. In 18 Minuten hat man quasi die Auslese des Ganzen. Und auch mein Instagram-Account „Tercess“ ist ein toller Weg, um zu sehen, wo wir sind und was wir tun. Und auch um uns zu erreichen.

Matthew:

Auch unsere Bücher, die man über www.eternal-presence.com erwerben kann. Falls jemand will, dass wir zu ihm kommen, um über das spirituelle Business zu sprechen, dann machen wir das ebenfalls.

Terces:

Wir organisieren auf unserer Farm Unternehmensretreats.

Laura:

Das ist toll!

Terces:

Wir lieben es von Menschen zu hören und lieben es sie zu unterstützen. Auf Fragen zu antworten.

Matthew:

Wenn ihr euch selbst behandeln wollt, dann kommt nach Maui, zu unserem Beziehungs-Workshop. Nehmt euch eine Auszeit vom Berliner Januar.

Terces:

Und wir führen auch hier Workshops durch. Im August wird einer stattfinden.

Laura:

Ist es ein Beziehungsworkshop?

Terces:

Ja! Mit Übernachtung, Lebensmittel von der Farm…

Laura:

Wunderschön! Ich pack es für alle in die Show Notes. Damit alle hier auf die Farm kommen könnten. Man sieht es ja ein wenig… Ich bin tief berührt und so dankbar für diese wundervolle Unterhaltung. Für alles, was Ihr bis jetzt gemacht habt. Ihr seid unglaublich inspirierend! Danke für alles, was Ihr tut, und was noch kommen wird. Ich hoffe, dass ich eines Tages bei einem Workshop dabei sein kann.

Terces:

Das wäre wundervoll!

Laura:

Dankeschön!

Terces & Matthew:

Danke Dir! Vielen Dank!

 

*Übersetzung & Untertitel von Veronika Malaja*

Was innere Führung ist und woran du sie erkennst

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du von nun an deiner inneren Stimme folgen würdest, dieser Stimme, die nur das Beste für dich möchte, dich in die richtige Richtung lenkt und dir Mut zuspricht? Würdest du deine Zeit immer noch mit den gleichen Menschen und Aufgaben verbringen wie bisher? Würdest du immer noch dort wohnen, wo du aktuell wohnst? Würdest du immer noch deinen Job haben? Oder würdest du alles anders machen?

Auf unsere innere Wahrheit zu hören, ist oft mit Angst verbunden. Denn ihr zu vertrauen und zu folgen, bedeutet Entscheidungen zu treffen, das Umfeld zu verändern, zu einer Meinung zu stehen und den eigenen Weg zu gehen, auch wenn die nächsten Schritte manchmal noch völlig unbekannt sind.

Das Leben ist eine innere Aufgabe.
Matthew Engelhart

Gerade in dieser Welt, in der so viel passiert, beschäftigen wir uns oft damit, warum wir nicht genug haben – nicht genug Zeit, nicht genug Liebe, nicht genug Geld, nicht genug Schönheit, nicht genug Talent. Dabei gibt es so viele Wunder zu erleben, wenn wir unsere Aufmerksamkeit in die Gegenwart bringen, anfangen zu vertrauen und auf unsere Intuition hören…

Eine Entscheidung zu treffen, ist wohl das Spirituellste, was du machen kannst.
Terces Engelhart

Dankbarkeit, Ehrlichkeit, Klarheit und Entscheidungen gehören für Terces und Matthew Engelhart genauso zu persönlichem Wachstum wie bewusste Kommunikation, das Teilen von Erfahrungen und Gefühlen und gegenseitige Anerkennung.

Besonders die Zeit, die wir mit unserer Arbeit verbringen (also ein Großteil unserer wertvollen Lebenszeit), ist eine der besten Möglichkeiten, unsere Intuition zu entwickeln und zu stärken. Wie möchtest du also arbeiten und leben: getrieben von äußeren Umständen oder geführt von deiner inneren Wahrheit?

Was könnte für den Weg hin zum Erwachen rebellischer sein als ein Business?
Matthew Engelhart

Inwieweit folgst du deiner inneren Weisheit schon? Und wie würdest du die drei Fragen des Clearings aktuell für dich beantworten: Was ist die größte Ablenkung in deinem Leben? Wie fühlst du dich damit? Was liebst du an deinem Leben, wie es ist?

Ich bin sehr gespannt, wie dir das Interview gefällt und freue mich auf deine Erkenntnisse und Gedanken zur Folge. Kommentiere super gerne hier unter dem Beitrag oder auf Instagram: @lauramalinaseiler

Links zur Folge:

Sacred Commerce https://amzn.to/2KhHWjM
I Am Grateful https://amzn.to/2WHULdQ
Sweet Gratitude https://amzn.to/2IdhqW5

Alle Infos zu Terces und Matthew findest du hier:
http://www.eternal-presence.com
https://www.belovefarm.com/

TED Talk mit Terces: http://www.eternal-presence.com/presspage

Rise Up & Shine

Laura Seiler Unterschrift

Die 3 Weisheiten von Terces Engelhart
Die 3 Weisheiten von Matthew Engelhart
Warum es so wichtig ist, dass du deiner inneren Stimme folgst
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4 Kommentare
  • Patricia
    Posted at 20:26h, 12 Juni Antworten

    Ein wundervolles Paar und ein wundervolles Interview! Interessante Impulse, die ich wieder mitnehmen durfte. Danke dafür. 🙂 Herzliche Grüße, Patricia

    • Janine TeamLiebe
      Posted at 10:51h, 13 Juni Antworten

      Liebe Patricia =) auch an dich ein herzliches Dankeschön, für dein tolles Feedback zu der Folge! Richtig schön, dass du wieder interessante Impulse für dich mitnehmen konntest! Alles Liebe zu dir <3 Deine Janine aus dem TeamLiebe

  • Kerstin
    Posted at 14:04h, 05 Juni Antworten

    Wow Laura,
    welch ein grandioses, zu Herzen gehendes, einfühlsames & extrem bereicherndes Interview mit Terces + Matthew. Ich habe mir bereits viele deiner Folgen, respektive die meisten Interviews gegönnt, doch dieser bunte Blumenstrauß an Impulsen heute ist wirklich für mich das Schönste an Ermunterung, den eingeschlagenen authentischen Weg weiterzugehen.
    Dankeschön von Herzen für das Zeigen deiner ‚eigenen Schwäche‘ … das Offenbaren, dass auch Laura auf dem Weg ist, wie wir alle – mehr oder weniger! Ich freue mich riesig, über das, was du öffentlich machst … Möglichkeiten, die du aufzeigst … Chancen, die du offen legst :-))))))
    D a n k e
    d A n K e
    D A n K E
    Herzlich von mir zu dir
    Kerstin

    • Janine TeamLiebe
      Posted at 09:37h, 06 Juni Antworten

      Liebe Kerstin, danke dir von HERZEN für deinen wundervollen Beitrag zu der Podcastfolge mit Terces + Matthew! Ich finde deine Worte, welche du für dich wählst wirklich toll und das der bunte Blumenstrauß an Impulsen aus der Folge, dich auf deinem eingeschlagenen Weg bestärken durfte!!! Ich hoffe sehr, du „gönnst“ dir auch in Zukunft noch viele weitere Podcastfolgen welche dich in deinem Leben bereichern dürfen <3 So schön, dass es dich gibt! Alles Liebe auf deinem eigenen authentischen Weg! Deine Janine vom TeamLiebe <3

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