Coaching Blog, Life Coaching Laura Seiler Berlin

27 Jul Angst vor Ablehnung überwinden

Der Mensch ist von seiner Natur aus ein soziales Wesen. Wir haben Angst vor Ablehung. Es ist uns wichtig dazu zu gehören, angenommen zu werden, verstanden zu werden, anerkannt und gemocht zu werden.  Doch dieser Wunsch nach Zugehörigkeit und Zuwendung hat auch seine Kehrseite. Umso mehr wir dazugehören und gemocht werden wollen, verlieren wir an Individualität und passen uns an, anstatt begeistert und selbstbewusst, das zu tun, was uns inspiriert und unterscheidet. Wir bezahlen für Individualität häufig einen hohen Preis. Denn Anderssein bedeutet meistens nicht mehr dazuzugehören.

Und das ist schmerzlich.

Heute zum Beispiel habe ich voller Freude einen neuen Blogbeitrag geschrieben, tippe lustig vor mich her – lese den Beitrag durch, finde ihn super – und dann – zack – sind die Gedanken da: Jemand könnte den Artikel schlecht finden, oder langweilig, oder zu lang, zu kurz, zu kompliziert, zu leicht… Und so sitzt man dann da, hat seine Gedanken aufgeschrieben – nur um sie dann doch wieder zu löschen. Kein gutes Gefühl und die Kehrseite des Wunsches nicht anders sein zu wollen.

Was tun?

Zuerst – natürlich – ärgere ich mich über mich selbst. Man weiß doch rational ganz genau, dass es „eigentlich“ egal ist, was die anderen denken! Und – „eigentlich“ hat man auch eh keinen Einfluss darauf, ob jemand anderes, das was man tut, gut oder schlecht findet.

… aber irgendwie ist es gefühlt dann doch ein bisschen gelogen. Denn natürlich ist es einem wichtig, dass das was man tut, wertgeschätzt und verstanden wird. Dass mit den Gedanken, die man ehrlich nach außen gibt, behutsam umgegangen wird.

Der eigentliche Beitrag ist nun gelöscht und ich irgendwie verunsichert von den eigenen Gedanken. Doch dann kämpft sich da immer wieder der starke Wunsch durch ich selbst sein zu wollen und zu dürfen. Der Wunsch danach echt zu sein, ehrlich, verletzlich, mal glücklich, mal traurig, mal nachdenklich, mal laut, mal leise. Und das egal um welchen Preis – auch wenn es bedeutet abgelehnt oder kritisiert zu werden.

Ich schreibe also einen neuen Artikel über die Angst davor abgelehnt zu werden und verstehe, dass manchmal aus Angst doch etwas Gutes entsteht, wenn man sich traut hinzusehen, sie sich einzugestehen und am Ende doch bei sich selbst bleibt.

 

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2 Kommentare
  • Patrice C.
    Posted at 21:31h, 02 August Antworten

    Guten Abend,

    Seit einigen Jahren kenne ich das von der Hawaiianerin Morrnah Simeona entwickelte, moderne Ho’oponopono. Dies ist ein Verfahren, das aus 14-Schritten besteht, 30 Minuten in der Durchführung dauert und das alleine durchgeführt werden kann. Damit ist es möglich, sich aus Problemen, Konflikten und Blockaden aller Art zu befreien wie auch aus negativen, unglücklichen Lebensumständen und Situationen. Ziel dieses Verfahrens ist es, den Frieden und das Gleichgewicht in sich selbst, mit dem Umfeld, mit anderen Personen, mit der Natur, und mit dem Kosmos wiederherzustellen.

    Morrnah Simeona verbreitete ihr 14-Schritte Ho’oponopono-Verfahren auf der ganzen Welt und machte Ho’oponopono allen Menschen zugänglich. Dieses Ho’oponopono Verfahren ist ein Quantensprung im Bereich der Problemlösung. Sie brauchen eine Situation oder die Ursachen Ihrer Probleme nicht zu analysieren um sie lösen zu können oder um sich aus unglücklichen Umständen befreien zu können.

    Das Ho’oponopono von Morrnah Simeona kann Ihnen in vielen Bereichen des Lebens helfen. Ich persönlich, finde es ein gewaltiges Verfahren und ich kann es nur empfehlen. Persönliche Probleme sind bei mir durch Anwendung dieses 14-Schritte Ho’oponoponos entschwunden. Hier erfahren Sie mehr über das Ho’oponopono von Morrnah Simeona und typische Anwendungsmöglichkeiten:

    https://peacejoyhappiness.wordpress.com/hooponopono-ein-verfahren-zur-problem-und-konfliktloesung

    Viele Grüsse und Aloha
    Patrice C.

  • John the Ropemaker
    Posted at 18:53h, 18 August Antworten

    …wie wahr, wie wahr! Aber am besten ist es doch, beim Schreiben möglichst losgelöst von allen Bedenken das zu sagen, was man möchte; denn nur dann ist es auch authentisch. Dass die Welt es anders sehen wird, liegt in der Natur unseres Denkens und Fühlens. Aber gerade im Spannungsfeld dieses natürlichen Missverstehens entsteht dann als drittes Moment die kreative Versöhnung von eigenem Meinen und fremden Verstehen…ein endloses Gespräch zwischen uns und der Welt

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