Laura Seiler Coaching

29 Dez Time to shine! Es ist Zeit, aufzuhören Dich zu deckeln.

In den Tagen vor Beginn des neuen Jahres geht es in Gesprächen eigentlich nur noch um das Eine: die guten Neujahrs-Vorsätze.

Das ist aus zwei Gründen nervig:

1. Wir wissen alle, dass davon eh nur ungefähr 10 % umgesetzt werden.

2. Warum sollte man plötzlich Dinge anders machen als vorher, nur weil sich die letzte Zahl im Datum verändert hat?

Die meisten Vorsätze haben wir, weil wir grundsätzlich nicht das Leben leben, das wir eigentlich leben wollen. Wir trauen uns nicht, ganz in die Vollen zu gehen und tasten uns lieber in kleinen Schritten vor, nur um dann doch wieder zurück zum Status Quo zu gehen. 

Deswegen habe ich einen anderen Vorschlag. 

Wie wäre es, wenn Du Dein Leben ab sofort dafür nutzt, um Dich endlich ganz zu zeigen?  

Um Deinen Deckel abzunehmen, den Du Dir irgendwann auf Dein Leben gesetzt hast und in die Vollen zu gehen?

Um dem Leben die Weite zu geben, die es verdient hat?

Um zu scheinen?

Um zu erschaffen?

Um ehrlich zu lieben und zu vertrauen?

Irgendwann gab es bei uns allen einen Tag, an dem wir begonnen haben, uns anzupassen, unser Licht auszumachen, uns nicht mehr in unserer Einzigartigkeit zu zeigen, unsere Fähigkeiten in Frage zu stellen und unsere Träume in einer Schublade verstauben zu lassen.

Hör bitte damit auf und nimm Deinen Deckel ab! Die Welt braucht Dich in Deiner Einzigartigkeit, mit all Deinen Ängsten vielleicht unzulänglich zu sein und davor vielleicht zu versagen. Das ist ok. Die haben wir alle. Aber diese Ängste sind nicht alles. Es gibt auch die andere Seite.

Wenn Du die Augen schließt und einmal tief in Dich hinein fühlst, spürst Du dann das Licht, das ganz tief in Dir brennt? Das Licht, das sich danach sehnt, alles um Dich herum zum Leuchten zu bringen? Das Licht, das Dich erstrahlen lassen würde, Du es aber nicht lässt, weil Du verlernt hast, wie es geht? 

Was möchte dieses Licht für Dich und Dein Leben? Wofür brennt es? Was will es mit der Welt teilen?

Wir lernen leider weder in der Schule noch später im Leben, wie wir unsere Lichter leuchten lassen können und deswegen macht es uns Angst:

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst besteht darin, unermesslich mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns, wer bin ich überhaupt,
um strahlend, bezaubernd, begnadet und phantastisch sein zu dürfen?
Wer bist du denn, dass du das nicht sein darfst?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich herabzusetzen, nur damit unsere Mitmenschen sich nicht verunsichert fühlen,
hat nichts mit Erleuchtung zu tun.
Uns allen ist es bestimmt, wie Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes in uns zu verwirklichen.
Es ist nicht nur in einigen Menschen, sondern in jedem von uns.
Und wenn wir unser Licht leuchten lassen,
geben wir damit anderen unwillkürlich die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir losgelöst sind von unserer eigenen Angst,
wird unsere Anwesenheit andere befreien – ganz ohne unser Zutun.

 – Marianne Williamson 

Kennst Du diese Frage: Wer bin ich, dass ich strahlen, bezaubernd, begnadet, phantastisch sein darf?

Wer bist Du, es nicht sein zu dürfen? Durch Dein Strahlen, wirst Du anderen Menschen erlauben, es ebenso zu tun.

Durch Dein Strahlen, wirst Du anderen Menschen erlauben, es ebenso zu tun. Klick um zu Tweeten

Durch Dein Strahlen, folgst Du Deiner eigentlichen Natur.

Durch Dein Strahlen, wendet sich Dir das Leben zu und trägt Dich.

Worauf sich die eigene Aufmerksamkeit richtet, dahin fließt die Energie und davon entsteht mehr. Das ist ein Naturgesetz. Wenn wir uns deckeln, werden wir blind, für die Möglichkeiten, die uns das Leben täglich bietet, um uns weiterzuentwickeln. Mit jedem Deckel, wächst die eigene Unsicherheit und damit auch das Misstrauen und wir erhalten mehr davon. Schatten bringt mehr Schatten, Licht zieht Licht an. 

So lässt Du Dein Licht wieder scheinen: 

1. Erkenne Dich an 

Auch wenn die Werbung uns täglich suggeriert, dass wir glücklich werden, wenn wir mehr von etwas besitzen, muss ich Dich an dieser Stelle leider enttäuschen. Glück entsteht nicht von außen nach innen, sondern von innen nach außen.

Schließe die Augen, atme tief ein und wieder aus. Spüre in Dich hinein. Wie geht es Dir? Wie fühlst Du Dich? Wofür bist Du dankbar? Spüre die Fülle, die Dein Leben für Dich bereit hält. Es ist alles da. Erkenne Dich für alles an, was Du bisher erreicht hast. Erkenne Dich dafür an, dass Du alle schwierigen Zeiten Deines Lebens gemeistert hast (sonst wärst Du heute nicht mehr da), erkenne Dich dafür an, dass Du Dich auf den Weg zu Dir selbst machst, erkenne Dich dafür an, dass Du für Dich selber einstehst. 

2. Lerne Dir zuzuhören 

Hörst Du auf Deine Sehnsüchte? Auf Deine Leidenschaften? Auf Deine Begeisterung?
Wenn Du Deine Augen schließt und Dein Licht spürst, wofür brennt das? Was ist der Sinn, den Du dem Leben geben möchtest? Was kannst Du, was niemand kann? Was kannst Du, was die Welt braucht? Was kannst Du tun, damit Du glücklich bist?

3. Gestalte Dir ein Visions Board 

Visualisierung ist der erste Schritt hin zur Manifestation. Manifestation bedeutet, dass das, was vorher unsichtbar war, sichtbar wird. Das etwas real wird.

Das Visions Board ist ein tolles Tool, um Deine Wünsche, Deine Sehnsüchte und Deine Lebensvision zu visualisieren und zu manifestieren.

Nimm Dir dafür eine große Pappe oder eine Wand und suche Dir aus allen Zeitschriften, die Du findest, Bilder zusammen, die Deine Vision widerspiegeln und die Dich inspirieren. Du kannst alle Bereiche des Lebens einfließen lassen (Beruf, Beziehung, Finanzen, Freizeit, Spiritualität, persönliche Weiterentwicklung, Reisen etc). Klebe alle Bilder auf Dein Visions Board und visualisiere damit Deine Vision. Stelle es am Besten irgendwo in Deiner Wohnung hin, wo Du oft vorbeikommst und es anschauen kannst.

Ich habe vor vielen Jahren mit meinem Visions Board angefangen und es ist Wahnsinn, wie viel davon bereits in meinem Leben eingetreten ist: Visualisierung ist der erste Schritt hin zur Manifestation.

4. Das Leben darf Spaß machen

Nähre Deine Seele mit Freude. Hab Spaß, tanz morgens unter der Dusche, sing so laut Du kannst im Auto mit, fang wieder an zu malen oder ein Instrument zu lernen, lache viel, umgib Dich mit Menschen, die Dich inspirieren, liebe aus tiefstem Herzen und lerne zu vertrauen, richte Deinen Fokus auf die Fülle in Deinem Leben und genieße die Zeit.

Das Leben ist ein Spiel, es muss nicht ganz so ernst genommen werden und es darf Spaß machen.

5. Shine, Baby, Shine

Die Deckel in Deinem Kopf sind nur Deckel. Sie sind nicht festbetoniert. So wie Du sie aufgesetzt hast, kannst Du sie auch wieder abnehmen.

Gib Deinem Licht, was es braucht, um scheinen zu können. Erlaube Dir großartig, begabt, phantastisch, warmherzig und voller Lebensfreude zu sein. Du wirst feststellen, dass dann gar keine guten Vorsätze mehr nötig sind. 

Happy New Year und viel Freude beim Scheinen!  

In Liebe,

Laura

 
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2 Kommentare
  • John the Ropemaker
    Posted at 13:04h, 30 Dezember Antworten

    Liebe Laura! Wie immer: Gerade das scheinbar Leichte fällt uns immer so schwer. Aber es tut gut, es so klar und overwhelmingly formuliert zu sehen! Und gleich mit dem Abräumen von lästigen Deckeln zu beginnen, ist ein machbares Vorhaben, das jedem gelingen kann. Man muss eben nur wollen. Und beim Anfangen des Wollens zu helfen, ist ein wirklich befriedigendes Unterfangen, seinem eigenen Leben eine ganz besondere Richtung zu verleihen – so kann man das Lebensglück mit vielen teilen!
    Dass solches im Neuen Jahr Dir immer und immer wieder widerfahren möge, das wünsche ich Dir von Herzen sehr!
    Deine eigene Begeisterungsfähigkeit reißt einfach mit, erlöst aus Lethargie und wärmt die Herzen – davon kann man nie genug mit bekommen…
    Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde! (H.Hesse – Stufen)

    • Laura Seiler
      Posted at 14:51h, 30 Dezember Antworten

      Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar!! Ich freue mich sehr über Dein Feedback.
      Guten Rutsch ins Neue Jahr!!!

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