Laura Seiler Coaching Speaker

30 Mrz Wie ich mir mein Traumleben erschaffen habe und wie du es auch schaffst

Vor ziemlich genau 2 Jahren hatte ich gerade meinen Master abgeschlossen, meinen Vertrag als Musikmanagerin unterschrieben und im Herzen den Traum eines Tages als Coach zu arbeiten.

Heute bin ich selbstständig, arbeite als Coach, Speaker und Bloggerin und lebe mein Traumleben. Während du diesen Artikel liest, bin ich gerade auf dem Weg nach Bali, von wo aus ich die nächsten Wochen arbeiten werde.

Du spielst auch schon länger mit dem Gedanken, dich selbstständig zu machen oder möchtest gerne endlich einen lang gehegten Traum verwirklichen?

In diesem Blogartikel teile ich mit dir die für mich wichtigsten Learnings aus den letzten Jahren und was mir geholfen hat, meinen Traumleben zu erschaffen.

1. Got a vision?

 

Die Vision ist die Eintrittskarte in deine Zukunft. Es ist die Landkarte, von der du dich führen lassen kannst. Ohne eine klare Vision, wirst du nirgendwo ankommen. Lass das Universum wissen, wo deine Reise hingeht! Eine Vision zu haben, bedeutet sich für einen bestimmten Weg entschieden zu haben. Durch diese Entscheidung (also dein Ent – Scheiden) schaffst du Klarheit und einen Raum für Handlung.

Ich habe seit 5 Jahren ein Visionsboard mit all meinen Träumen, Projekten, Zielen und Dingen, die ich beitragen, erreichen oder umsetzen möchte. Jedes Mal wenn ich heute auf das Board schaue, bekomme ich eine Gänsehaut, weil mittlerweile beinahe alles darauf in meiner Realität geworden ist.

Umso klarer das Bild von deiner Zukunft vor deinem inneren Auge ist, umso besser siehst du deinen Weg. Du weißt unterbewusst bereits, was die nächsten Schritte sind und handelst in Einklang mit deiner Vision. Dadurch haben Zweifel viel weniger Macht und du ziehst Menschen, Momente und Ereignisse in dein Leben, die dich auf deinem Weg unterstützen werden.

Wenn du dir vorstellst, wo du zum Beispiel in drei oder fünf Jahren bist und dir dein Leben so detailliert wie möglich ausmalst, kannst du von dort rückwärts ableiten, was die einzelnen Schritte gewesen sind, um dieses Leben aufzubauen.

Deine Vision ist deine Motivation. Es ist dieses wunderschöne Bild, auf das du jeden Morgen vor deinem inneren Auge schaust und das dich beflügelt auch in schwierigen Zeiten weiterzugehen.

Tipp: Mach dir ein Visionsboard und leite deine nächsten Schritte von deinem Ziel rückwärts ab. Fang heute an deine Vision zu leben.

2. Erfolg beginnt im Kopf

 

Du kannst dein Leben nicht nicht erschaffen. Egal was du tust oder denkst, es hat einen Effekt auf dein Leben.

Für mich war es der AHA-Moment überhaupt, als ich verstanden habe, was es eigentlich bedeutet das eigene Leben zu erschaffen. Jede einzelne Entscheidung, die wir treffen, jeder Gedanke, den wir denken, jeder Schritt, den wir gehen, trägt dazu bei in welche Richtung sich das eigene Leben entwickelt.

Als ich das erste Mal wirklich realisiert habe, welche Kraft in mir liegt, genau das Leben zu erschaffen, das ich leben möchte, habe ich bewusst angefangen, diese Kraft von nun an zu nutzen. Diese Kraft liegt in jedem von uns. Wir erschaffen mit unseren Gedanken unsere Realität.

Ich habe die letzten Jahre ganz bewusst genutzt, um mir ein Mindset anzutrainieren (ja, das ist ein richtiges Training und es ist verdammt anstrengend), das mich aufbaut und mich unterstützt. Ich habe gelernt, meinen inneren Kritiker als meinen Berater an meiner Seite zu haben und nicht mehr als Saboteur mitzuschleppen.

Mit dem eigenen Mindset steht und fällt alles. Dein Mindset entscheidet am Ende über deinen Erfolg oder Misserfolg. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, sich konstant weiterzubilden, Bücher zu lesen, auf Konferenzen zu gehen und den eigenen Horizont zu erweitern. Von Menschen zu lesen und zu hören, die bereits die Schritte gegangen sind, die noch vor liegen, helfen dabei nicht dieselben Fehler noch mal machen zu müssen.

Umso größer die eigenen Träume, umso größer sind auch die eigenen Zweifel. Das verhält sich bis zu einem gewissen Punkt proportional. Werden die Träume allerdings sehr groß, steigen die Zweifel exponentiell.

Ohne ein Mindset, das den eigenen Träumen und Visionen gegenüber positiv gesinnt ist, werden diese Visionen blitzschnell unter Zweifeln und Ängsten begraben. Dann beginnt das große Aufschieben und das Ausreden suchen, warum es nicht geht für Träume zu realisieren – und plötzlich haben wir das Leben lang auf den richtigen Moment gewartet, anstatt einfach loszugehen.

Das Leben ist dafür da gelebt und erschaffen zu werden.

Tipp: Schreibe ein Erfolgs-Tagebuch, in das du jeden Abend alles aufschreibst, was du gelernt hast und was dir gut gelungen ist.

3. Done is better than perfect

 

Ich glaube, die meiste Zeit meines Lebens habe ich dieses Mindset bereits unterbewusst gelebt, aber der Effekt ist noch mal wesentlich stärker, wenn man bewusst beginnt, das eigene Leben zu erschaffen und wirklich ins Handeln kommt. Da wir eh immer erschaffen, warum dann nicht gleich das Leben, das wir uns wünschen?

Wirkliche Erkenntnis manifestiert sich erst in messbaren Ergebnissen. Klick um zu Tweeten

Wenn du etwas in deinem Leben umsetzen möchtest, führt kein Weg daran vorbei einfach anzufangen.

Ich habe parallel zu meinem Job als Managerin mit der Ausbildung zum Coach angefangen und mir die Nächte damit um die Ohren geschlagen, meine Website zu bauen. Ich hatte noch nie in meinem Leben zuvor eine Website gebaut und wusste noch nicht einmal was ein Plugin ist. Aber wenn du ein starkes Warum hast und deine Vision vor Augen, findest du ein Wie. Das Wie waren dann bei mir gefühlte 500 Youtube Tutorials über WordPress und unzählige Momente, in denen ich meinen Laptop am liebsten aus dem Fenster geschmissen hätte.

In solchen Momenten entscheidet sich, ob du wirklich willst oder ob du aufgibst.

Ich habe ein Jahr lang, bevor ich mich komplett selbstständig gemacht habe, Workshops gegeben, anfangen einen Podcast zu veröffentlichen, unzählige Einzelcoachings gegeben, Vorträge gehalten, einen Onlinekurs entwickelt und Webinare gehalten.

Ich glaube, ich hatte noch nie in meinem Leben eine so steile Lernkurve, wie in den letzten 12 Monaten. Meinen ersten Artikel habe ich letztes Jahr im Mai veröffentlicht (die ersten Artikel waren so wahnsinnig schlecht geschrieben, dass ich mich heute frage, wie ich mich damals überhaupt getraut habe sie zu veröffentlichen), aber ich habe mit jedem Artikel, jedem Vortrag, jedem Coaching und jedem Workshop so unfassbar viel gelernt. Das Leben ist eine große Universität und umso größer deiner Bereitschaft ist, in allem ein Learning zu erkennen, anstatt dich wochenlang darüber zu ärgern, umso schneller wirst du besser.

Es gibt nur einen Weg richtig gut darin zu werden, was du machst – und das ist machen! Du wirst niemals perfekt sein und ja, dir werden Fehler passieren, aber genau diese Fehler lassen dich besser werden.

Tipp: Get s*** done!

4. Geduld, Sweetheart!

 

Wenn du möchtest, dass dein Traum auch langfristig verwirklicht bleibt: be smart & patient! Es macht überhaupt keinen Sinn blindlinks alles hinzuschmeißen, nur weil man unbedingt seinen einen großen Traum leben will, ohne eine Strategie zu haben.

Ich bin wahrscheinlich einer der ungeduldigsten Menschen auf diesem Planeten, aber ich bin so froh, mir auf meinem Weg Zeit gelassen zu haben und nichts überstürzt zu haben. Hätte ich mich zum Beispiel direkt nach meinem Studium selbstständig gemacht, wäre ich wahrscheinlich gescheitert. Ich habe die letzen 3 Jahre gebraucht, um mein Selbstständigkeit auf Stein und nicht auf Sand bauen zu können.

Auf Stein zu bauen, bedeutet konstant und mit Verstand an deinem Ziel zu arbeiten und zu vertrauen, dass der richtige Moment kommt, um 100% loszulegen, wenn du bereit bist. Es bedeutet, eine Strategie zu haben und jeden Tag kleine aber wirkungsvolle Schritte zu gehen.

Tipp: Baue deinen Traum auf Stein und nicht auf Sand. Sei smart auf deinem Weg und hab eine langfristige Strategie. Setz dir ein zeitliches Fenster, in dem du alles soweit aufgebaut haben möchtest, dass du auf einem soliden Fundament stehst.

5.  Hang with the right people

 

Auch wenn ich über die Jahre gelernt habe, mich immer weniger mit meinen Gedanken und Gefühlen zu identifizieren, gab es trotzdem Momente auf meinem Weg, in denen ich gezweifelt habe, in denen ich Angst hatte und in denen ich einfach erschöpft war. Dank der wunderbaren Menschen um mich herum, die mir zugehört haben, die mich aufgebaut haben und die mir neuen Mut gegeben haben, bin ich immer wieder aufgestanden und habe  weitergemacht.

Zum Glück, denn meistens liegt genau im nächsten Schritt wieder neue Kraft oder eine wichtige Erkenntnis.

Dein Umfeld ist jedoch nicht nur essentiell für Tage, an denen du am liebsten hinschmeißen möchtest, dein Umfeld ist so verdammt wichtig, wenn es darum geht, im Alltag motiviert zu bleiben. Du bist immer nur so gut, wie die 5 Menschen mit den du im Durchschnitt die meiste Zeit verbringst. Umgibst du dich mit positiven Menschen, die sich gegenseitig durch ihre Mindsets und Lebenseinstellungen unterstützen, wirst du dich automatisch anpassen (dasselbe gilt natürlich auch andersherum).

Tipp: Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Such dir Menschen, die ein positives Mindset haben, die dich unterstützen, die an dich glauben und die dir immer mal wieder ins Gedächtnis rufen, wie weit du schon gekommen bist.

Last but not least: LOVE WHAT YOU DO! 

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, hinterlasse mir gerne deine Gedanken dazu in den Kommentaren. Ich freue mich von dir zu hören.

Rock on & Namasté

Laura Seiler Unterschrift

 

 

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6 Shares

11 Kommentare
  • Bella
    Posted at 12:21h, 20 Juli Antworten

    Hey ihr Lieben! Danke für den inspirierenden Beitrag. Ich hätte eine Frage: Wo hat sich Laura denn als Coach ausbilden lassen? Ich bin gerade am Überlegen wo ich mich ausbilden lassen soll, was mir bei den unzähligen Möglichkeiten richtig schwer fällt. Habt ihr Tipps? Danke! LG Bella

    • Miriam - Team Liebe
      Posted at 17:19h, 21 Juli Antworten

      Hallo liebe Bella,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar.
      Laura war an der Dr. Bock Akademie in Berlin 🙂
      Ganz viel Liebe in Gedanken sendet
      Miriam vom TeamLiebe ♡

    • Miriam - Team Liebe
      Posted at 08:35h, 31 Juli Antworten

      Hallo liebe Bella,
      vielen lieben Dank für deine Frage.
      Laura war an der Dr. Bock Coaching Akademie in Berlin 🙂
      Schön, wenn du für dich losgehst!
      Ganz viel Liebe in Gedanken sendet
      Miriam vom TeamLiebe ♡

  • Gerd
    Posted at 11:42h, 28 Oktober Antworten

    Liebe Laura,

    du könntest mir nicht mehr aus dem Herzen sprechen, als du es tust. Und das ich deinen Blog-Beitrag heute und genau jetzt gefunden habe, ist natürlich kein Zufall.

    Vielen Dank für die Sichtweise und den sanften Tritt in den Hintern. <3

    Liebe Grüße,
    Gerd

    • Janine TeamLiebe
      Posted at 10:51h, 29 Oktober Antworten

      Lieber Gerd, alles kommt zu uns zum richtigen Zeitpunkt im Leben *hehe* !!! Total schön, dass du dich durch den Beitrag wieder so motiviert fühlst 😉 also let´s go! Herzensgruß an dich <3 Janine aus dem TeamLiebe <3

  • Karin
    Posted at 22:31h, 28 Juni Antworten

    Liebe Laura,
    Meine Schwestern haben mich auf deine Podcasts aufmerksam gemacht und seitdem verschlinge ich jede Folge geradezu. Ich bin begeistert von deiner Energie und deiner Art das Leben auf eine schöne und liebevolle Weise zu beschreiben und so vielen Menschen Mut und Begeisterung zu schenken.
    Es macht mich glücklich zu hören, dass es Wege gibt, sich und seine Träume zu verwirklichen.
    Ich bin noch sehr jung und habe meine Vision noch nicht klar vor Augen, aber ich spüre tief in mir ein Ziehen, dass mir zeigt, dass es eine Berufung in mir gibt. Sie ist nur noch nicht weit genug, um sich mir klar zu offenbaren. Ich vermute ich habe noch zu viel Angst davor, aber ich freue mich darauf, wenn ich sie gefunden habe und mein Leben sich zu dem entwickelt, was ich mir für mich wünsche.
    Danke, dass es dich gibt Laura!

  • Kerstin Wiesauer
    Posted at 13:19h, 03 April Antworten

    Liebe Laura! Vielen Dank für diesen motivierenden Blogartikel. Ich habe vor ein paar Jahren selbst meinen Job als Juristin an den Nagel gehängt und lebe heute meine Berufung als Traumleben-Coach. Das heißt, ich unterstütze andere dabei, ihr volles Potential zu entfalten und ihre Träume zu verwirklichen. Die von dir genannten Schritte sind wirklich wesentlich für den Aufbau des eigenen Traumlebens. Manchmal nicht einfach und es gehört eine große Portion Mut dazu. Aber jeder kann es schaffen, in sein Traumleben zu starten! LG, Kerstin

  • John the Ropemaker
    Posted at 07:04h, 03 April Antworten

    Liebe Laura, wenn ich all die Texte, die Du in den letzten Monaten verfasst hast, lese, so wird bereits ein unverwechselbarer, eigenwilliger sound deutlich, der Dein Denken, Fühlen und Wollen antreibt. Und der jeden Leser einfach nicht unberührt lässt: Du hast eine Art, langsam und bedächtig eine Stufe nach der anderen auf Deiner Gedankenleiter den neugierigen Zuhörer an die Hand zu nehmen, ihm Zeit zu lassen durchzuatmen und dann eben weiter nach vorne zu schauen, die einfach so gut tut. Als könnten Deine Texte lächeln, so wirkt dieser sound jedesmal – wie eine wiederkehrende Melodie, die einfach nachklingt und nicht vergehen will.
    Hoffentlich tut Dir ein solcher Kommentar auch gut, denn erst im gegenseitigen Wertschätzen liegt ja der Zauber des Lebens, der Liebe und der Zuversicht.
    Sicher wird Dir nun aus der Perspektive von Bali auch der eher nüchterne und kühle Norden neu und fremd erscheinen und damit auch wieder neue Ideen zum Bewältigen des Alltags, aber auch zum Aufbrechen zu neuen Ufern auf der nördlichen Halbkugel erzeugen. Denn die Lebensfreude und Fröhlichkeit der Menschen auf Bali kann einen ja gar nicht unberührt lassen. Oder?
    Von Herzen sehr
    John the Ropemaker

    • Laura Seiler
      Posted at 10:55h, 11 April Antworten

      Vielen vielen Dank für deine Gedanken und deine lieben Worte! Ich freue mich sehr darüber.
      Alles Liebe
      Deine Laura

  • Ronja
    Posted at 10:46h, 31 März Antworten

    Liebe Laura,

    was für ein toller Post! Vielen Dank, dass Du ihn mit uns geteilt hast. Seit ich Dich bei dem Fielfalt Event im März kennengelernt habe bin ich sozusagen ein richtiger Fan von Dir. Das klingt jetzt vielleicht erstmal komisch, aber mir scheint, dass du mir so oft aus der Seele sprichst. Auch jetzt wieder 🙂
    Während ich Deine Worte so laß ist mir aufgefallen, dass ich schon die ersten Schritte in die Richtung gehe, ein Vision Board habe, meinen Traum visualisiere. Aber, und ich schätze, dass ist ein wichtiger Punkt, ich gesteh mir meinen Traum nicht ein. Ich erlaube mir nicht zu denken “JA, ich verdiene diesen Traum. Ich kann es schaffen” – da kommen immer meine Ängste und Selbstzweifel hoch. Vielleicht wäre dass ja ein Thema für einen Podcast – die ich im Übrigen LIEBE – wie man sich seine Träume wirklich eingesteht und zulässt daran zu glauben?!
    Ganz viel Spaß in Bali!
    xx Ronja
    http://www.sothisiswhat,com
    { CREATE THE LIFE YOU LOVE }

    • Laura Seiler
      Posted at 11:38h, 01 April Antworten

      Hallo liebe Ronja, tausend Dank für deinen Kommentar und das Teilen deiner Gedanken. Ich kenne dieses Gefühl sehr gut, sich selbst im Weg zu stehen.
      Den wichtigsten Schritt bist du schon gegangen, wenn du erkennst, dass du dich an der Stelle selbst blockierst. In dem Moment, wenn einem das eigene dysfunktionale Verhalten bewusst wird, kann man es beginnen zu ändern. Das ist wirklich ein super Thema für den Podcast!! 🙂
      Ich freue mich, wenn wir uns das nächste mal Wiedersehen!
      Alles Liebe
      xx
      Laura

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