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11 Mai

#352 Podcast: Angst vor Ablehnung überwinden und deine Idee in die Welt bringen – mit Kobi Yamada

Hältst du deine Kreativität zurück, weil du Angst vor Ablehnung hast?

** Das Interview ist auf Englisch. Die deutsche Übersetzung findest du weiter unten oder auf YouTube als Untertitel. **

Kennst du das Gefühl, wenn in dir eine Idee entstanden ist, für die du Feuer und Flamme bist? Du möchtest die Idee mit jemandem teilen, doch hast Angst vor der Reaktion? Genau darüber spreche ich heute mit Kobi Yamada im Interview. Kobi ist ein amerikanischer New York Times-Bestsellerautor und vor allem durch seine mutmachenden Kinderbücher bekannt geworden.

Wir sprechen darüber, wie Ideen und Inspiration überhaupt zu uns kommen, aber auch darüber, wie wir mit den Ängsten und Zweifeln umgehen können, nicht gut genug zu sein. Kobi teilt seine Erfahrungen, wie wir voller Vertrauen unsere Ideen mit der Welt teilen und wieso auch Misserfolge und Rückschläge dazugehören im Leben. Ein so inspirierendes und mutmachendes Interview und wünsche dir jetzt viel Spaß beim Anhören!

 

Im Gespräch mit Kobi Yamada erfährst du…

  • wie du lernst, offen für Inspiration zu sein und Ideen zu empfangen,
  • wieso es Verletzlichkeit erfordert, deine Idee mit der Welt zu teilen,
  • wie du mit deiner Angst vor Ablehnung oder negativer Kritik umgehst,
  • was du brauchst, um mutig und voller Vertrauen deine Idee in die Welt zu tragen und
  • warum Rückschläge und Misserfolge notwendig sind, um erfolgreich zu sein.
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Akkordeon Inhalt

Laura: 

Ich freue mich so sehr, dich heute in der Show begrüßen zu dürfen, Kobi. Willkommen im Podcast. Danke, dass du da bist. 

 

Kobi Yamada: 

Es ist mir eine Freude. Danke für die Einladung, Laura. 

 

Laura: 

Mein Mann hat vor circa drei Jahren deine Bücher gekauft. In einem kleinen Buchladen zuhause in Berlin. Ich glaube, es war das Buch ‚Was macht man mit einer Idee?‘. Ich erinnere mich, dass er das Buch mitbrachte und wir es auf dem Sofa zusammen mit unserem Sohn anschauten, und dass ich dachte, wie gut dieses Buch ist. Es ist so hilfreich und inspirierend. Ich bin starke Verfechterin davon, Ideen zu leben und davon, wenn einen eine Idee berührt, ins Handeln zu kommen. Wenn du sie nicht umsetzt, zieht sie wahrscheinlich zur nächsten Person weiter, die sie in die Welt bringt. Denn Ideen wollen leben. Danke für alle Bücher, die du bisher geschrieben hast. Ich finde sie wirklich alle großartig. Lass uns etwas weiter in die Vergangenheit gehen. Wie bist du zum Schreiben gekommen? Wusstest du schon immer, dass du Schriftsteller werden wolltest? 

 

Kobi Yamada: 

Ich hatte eigentlich nicht die Absicht, Schriftsteller zu werden. Mir ist es ähnlich ergangen, wie dir. Und zwar, Ideen oder starke Inspiration sind etwas Großartiges. Ich glaube, wenn dich etwas berührt, bewegt oder inspiriert, beschäftigst du dich wirklich mit deinem Leben. Mein Ziel war, mit Inspiration zu arbeiten und ich genieße es; das zu tun. Ich weiß nicht, ob es auf natürliche Weise dazu kam, aber ein Teil davon war, auch Bücher zu schreiben. Mir gefiel das Bilderbuchformat sehr, weil man Botschaften so zusammenfassen und vereinfachen muss, dass sie in Bildform dargestellt werden können. Bilderbücher sind außerdem sehr umfangreich. Sie können zu wunderbaren Gesprächen führen. Da liegt die wahre Macht eines Buches, bei der Leserin oder dem Leser. In ihren Köpfen, in ihren Herzen. Sie liegt darin, wie sie mit anderen in Kontakt treten, wie sie die Geschichte teilen und leben. Darin liegt der Zauber. Nicht in der Tinte auf dem Papier, unserer Redaktionsabteilung oder dem gedruckten Buch. Er liegt in den Gedanken und Gefühlen, die das Buch aufkeimen lässt und die bereits in der Leserin oder dem Leser sind. Das Buch ermutigt sie lediglich.

 

Laura: 

Erinnerst du dich, wann… ‚Was macht man mit einer Idee?‘ war das erste Buch in der Serie, oder? 

 

Kobi Yamada: Ja. 

 

Laura: Erinnerst du dich, wann dich die Idee für das Buch berührte? Wie ist es passiert und was lief dabei in deinem Kopf ab? Ich glaube, zuerst gehen wir mit einer Idee schwanger. Wie war es für dich, als du die Idee zum Buch ‚Was macht man mit einer Idee?‘ hattest? 

 

Kobi Yamada: 

Das ist eine lustige Geschichte. Ich arbeite in einem sehr kreativen Unternehmen. Wir haben tolle Designer und Kreative. Einfach viele tolle Menschen. Ich bemerkte, dass wir, wenn wir über neue Konzepte sprachen, netter und behutsamer mit unseren neuen Ideen sein könnten. Manchmal verzog jemand etwas das Gesicht, seufzte, verdrehte die Augen oder machte eine negative Bemerkung. Das fand ich gar nicht gut. Wir wissen vorher nicht, wie gut diese Ideen sind, wenn sie noch in ihrer Anfangsform sind. Der Gedanke ging mir die ganze Nacht nach. Ich schreibe oft am frühen Morgen. Ich stand auf und das Einzige, was griffbereit war, war mein iPhone. Ich schrieb das Buch am selben Morgen auf meinem iPhone. Ein paar Sachen habe ich angepasst, aber das Meiste war schon da. Ich möchte es aber nicht falsch darstellen, denn ich glaube, dass Ideen manchmal aufblitzen und ihre Inspiration einen durchströmt. Es wirkt als seien sie einfach und schnell, aber weil das Buch so viel Wundervolles erreicht hat, hat es mich angeregt über diesen Prozess nachzudenken. Mir wurde klar, dass ich im Buch Dinge verwendet und vorgestellt habe, die ich fünf Jahre vorher gelernt hatte. Was ich an Kreativität so interessant finde, ist, dass wir ständig Inspiration, Stimuli und Information sammeln, kanalisieren und filtern. Manchmal entsteht daraus etwas Wunderbares. Das kann man zwar nicht erzwingen, aber man kann offen dafür sein, es ermutigen und diese Fähigkeit ausbauen. So ähnlich wie bei einer Sportart. Du musst üben, um auf dem Feld gut darin zu werden. 

 

Laura: 

Gibt es etwas Bestimmtes, das du vor fünf Jahren gelernt hast und das zu diesem Buch geführt hat? 

 

Kobi Yamada: 

Ja, ich glaube, eine Sache, die ich in dieser Zeit gelernt habe, ist, dass wir alle Ängste und Zweifel haben. Ich hatte beim Schreiben des Buches Ängste und Zweifel. Es hat lange gedauert, bevor ich es im Unternehmen geteilt habe. Ich war sehr zaghaft dabei. Ich habe es quasi eingeschlichen. Ich bin der CEO des Unternehmens, daher war es etwas eigenartig, dass ich ein Buch geschrieben hatte. Es schafft eine sonderbare Dynamik, wenn ein Redakteur es nicht gut findet. Ich wollte nichts erzwingen. Ich brauchte zwei, drei Wochen, alle hatten viel zu tun, bis ich den Mut aufbrachte, jemanden aus der Redaktion zu fragen, was sie von dem Buch hielt. Sie sagte, „Es hat mir gefallen. Es ist gut.“ Das machte mich, in meinem schwindenden Selbstvertrauen etwas Neues auszuprobieren, etwas zuversichtlicher. Wir setzten es schließlich um. 

 

Das Tolle daran war, dass das, was im Buch passiert, mir auch passiert ist. Du musst diesen Schritt machen. Es ist beängstigend, die eigenen Ideen oder Inspirationen mit anderen zu teilen. Es fühlt sich schrecklich an, wenn jemand sie ablehnt oder sagt, sie seien nicht gut. Mit dem Buch wollte ich, Kindern helfen zu erkennen, dass das nur eine Meinung ist. Wenn du negatives Feedback bekommst oder jemand etwas nicht toll findet, ist das nur eine Meinung. Die Menschen, die ihre Meinung mitteilen, haben ihre eigenen Hoffnungen, Ängste und Unsicherheiten. Ihre Meinung ist also vielleicht gar kein treffendes Bild. Mein Traum war, dass jemand das Buch lesen würde und dieser Person, wenn ihr mal etwas in der Art widerführe, auf etwas anderes zurückgreifen könnte als zu denken, sie sei nicht gut genug oder ihre Idee habe keinen Wert. Sondern dass sie doch einen Wert hat und die Person weiter daran glauben kann. Ich wollte auch, dass die Leser in diesem Szenario die Rollen wechseln und sich anschauen, wie sie mit den Ideen anderer umgehen. Vor allem mit den neuen, die vielleicht noch nicht belegt sind, die vielleicht in dem Moment etwas wild und verrückt erscheinen. 

 

Ich behaupte, geschichtlich betrachtet, wurden einige der größten Erfindungen anfangs für komisch, dumm und verrückt gehalten. Für absolut befremdlich. Ich erinnere mich, als ich das erste Mal vom Internet hörte und mich fragte, was es war. Jetzt unterhalten wir uns gerade über einen Zoom-Anruf. Ich glaube, dass wir neue Ideen nicht gut durchblicken können. 

 

Meine Hoffnung war, ein Buch zu veröffentlichen, dass bei den Jüngsten anfängt. Aber ich habe es nicht nur für Kinder geschrieben, sondern für Menschen aller Altersgruppen. Manchmal bekommen wir schon früh den Input, wir seien nicht kreativ, schlau und hätten keine teilenswerten Ideen. Ich glaube, es ist wichtig, in jungen Jahren Ermutigung zu erfahren. 

 

Laura: 

Das sehe ich ganz genauso. Ich glaube, einer der Gründe, warum das Buch so viel Erfolg hat, ist, weil es für alle Altersgruppen ist. Egal, wer es liest, jeder erkennt sich darin wieder. Schließlich hat man in jedem Alter Ideen. Man kann sowohl mit 85 eine geniale Idee haben als auch mit vier. Ideen hat jeder, der offen dafür ist. 

Ich würde gerne nochmal auf Zweifel und das Gefühl, eine Idee sei nicht gut genug, eingehen. Wie du schon sagtest, befindet man sich in einem Raum der Verletzlichkeit. Man will die Idee teilen, fürchtet sich aber gleichzeitig davor, aus Angst jemand könnte darauf herumtrampeln. Das ist kränkend und entmutigend. Hast du ein paar Tipps und Ratschläge für Leute, die vielleicht gerade zuhören und womöglich seit Wochen oder Monaten eine Idee im Kopf haben, die sie teilen wollen, sich aber davor fürchten, es zu tun. Wie kann so jemand seiner Idee nachgehen und das Vertrauen und die Zuversicht haben, sie in die Welt zu bringen? 

 

Kobi Yamada: 

Ich glaube, es ist gut zu wissen, dass es keinen Tag geben wird, an dem man keine Angst hat. Es wird keinen Tag im Leben geben, an dem man keine Zweifel mehr hat, keine Unsicherheit mehr empfindet. Das geht uns allen so. Man muss es mit ein wenig Angst machen. Ich glaube, was dabei wichtig ist, ist, wie viel du in solchen Momenten wächst. Jetzt hast du neue Informationen. Du überwindest die Angst und machst es trotzdem. Damit verfügst du über eine neue Kompetenz, über ein neues Werkzeug in deinem Werkzeugkasten. Ich glaube, dass wir als Menschen von Natur aus… Es wird viel über das Hochstapler-Syndrom und das Gefühl, wir seien nichts wert gesprochen. Ich bin froh, dass darüber mehr gesprochen wird. Es ist mehr im Gespräch, als noch vor 10 oder 20 Jahren. Das finde ich toll, denn dadurch merken die Menschen, dass sie nicht die einzigen sind, denen es so geht. Wenn wir einen Raum betreten, scannen wir ihn mit unserer Unsicherheit. Wir suchen nach Hinweisen, warum wir etwas nicht gewachsen sind oder warum wir nicht fähig sind. Es ist interessant, weil wir das bei anderen nicht machen. Wir geben anderen einen größeren Vertrauensbonus als uns selbst. Das sollte man berücksichtigen, besonders wenn man etwas Kreatives macht. Wenn jemand deine Idee ablehnt, fühlt es sich nicht an, als würden sie die Idee ablehnen, sondern dich. Es fühlt sich sehr persönlich an. Es fühlt sich an, als hättest du versagt und nicht, als wäre deine Idee nicht gut genug gewesen, sondern als wärst du nicht gut genug. Diese Verinnerlichung macht es schwierig, den Mut aufzubringen, es nochmal zu machen. Aber das Leben funktioniert nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip. Die Menschen könnten nicht laufen, wenn sie nach dem ersten Hinfallen nicht wieder aufgestanden wären. Das ist ein natürlicher Teil des Lebens. 

 

Ich glaube, je mehr Geschichten und Orte wir zur Verfügung stellen, die es den Menschen ermöglichen, sich zu konzentrieren und… Eine Sache, die ich an Bilderbüchern liebe, ist, dass es fast so ist, als hätten sie einen Henkel, um die Geschichte mitzunehmen. Sie sind so kurz, dass der nötige Zeitaufwand gering ist, aber die Botschaft kann groß sein und man kann sie mitnehmen. Das ist zumindest die Hoffnung. Menschen Werkzeuge zu geben, die sie mit auf die Reise nehmen können. 

 

Laura: 

Das stimmt. Hast du Kinder? 

 

Kobi Yamada: 

Ja, ich habe eine 17-jährige Tochter und einen 15-jährigen Sohn. Es macht sehr viel Spaß. Ich hatte wirklich Glück mit ihnen, sie sind wundervolle Menschen. 

 

Laura: 

Wow. Wie erziehst du deine Kinder? Wie gibst du ihnen dieses Wissen und Selbstvertrauen weiter, damit sie ihren Träumen und Ideen nachgehen und sich inspirieren lassen? Gibt es etwas, was du tust, um deinen Kindern zu helfen in diesen Raum, diese Inspiration zu gehen?

 

Kobi Yamada:

Ich glaube, es geht um die Balance. Sie brauchen den Raum, um ausprobieren, scheitern und Dinge allein tun zu dürfen, um Selbstentdeckung betreiben zu dürfen. Meine Kinder witzeln manchmal darüber, besonders wenn ich von Lebenskompetenzen spreche, dass ich Reden halte. Sie sind Teenager, also weiß Papa natürlich nicht viel. Gleichzeitig hinterfragen sie es aber auch. Wie gesagt, sie sind junge Leute. Ich glaube, wir lernen durch Vorbilder am besten. Es ist ähnlich wie in den Bilderbüchern, die ich schreibe. Wir versuchen ein Vorbild, ein Gespräch, ein Szenario zu erschaffen, damit jemand sich selbst Form geben kann. Meine Hoffnung ist, dass es, wie bei dem Buch, ‚Was macht man mit einer Idee?‘, die Geschichte des Lesers oder der Leserin wird. Das ist tatsächlich die häufigste Betrachtung. Die Leute sagen, „Das ist meine Geschichte. Das ist mein Unternehmen. Das habe ich auch gemacht.“ Darin liegt die größte Kraft. Wenn wir uns Verhaltensweisen als Vorbild nehmen, die uns helfen, zu wachsen, egal ob persönlich, durch Kunst oder durch Bücher, können die Menschen… Ich stelle es mir als Festmahl vor. Jeder kann aussuchen, was für ihn oder sie funktioniert, was gut schmeckt. Vielleicht suchen sie sich etwas aus, das sie nicht mögen, und legen es wieder hin. Aber vielleicht mögen sie etwas anderes sehr. Ich glaube, diese Möglichkeit zu wählen und zu probieren, ist bestärkend und verleiht das Gefühl, auf der eigenen Reise zu sein und eigene Schlüsse ziehen zu können. Die wenigsten mögen es, darüber belehrt zu werden, was sie denken, fühlen und machen sollten. Ich glaube aber daran, dass es in der Natur der Menschen liegt, gut zu sein, wachsen und mehr über sich herausfinden zu wollen. Ehrlich gesagt, glaube ich, ein Buch wie ‚Was macht man mit einer Idee?‘, hat eine andere Bedeutung für jemanden der 70 ist als für jemanden der sieben ist. Und es bedeutet für diese 7-Jährige vielleicht etwas anderes, wenn sie 17 ist, wenn sie 27, 37 und 87 ist. Der Filter, durch den wir Dinge betrachten, verändert sich. Ich versuche einfach, meinen Kindern ein tolles Festmahl zu bereiten und zu schauen, worauf sie Hunger haben. 

 

Laura: 

Danke, dass du das geteilt hast. Ich stimme dir zu. Ich glaube, die beste Unterstützung, die wir ihnen beim Großwerden geben können, ist, ihnen das beste Vorbild zu sein, dass man sein kann und der beste Mensch zu werden, der man selbst sein kann. Dann haben sie die Möglichkeit, zu beobachten und zu lernen. 

 

Kobi Yamada: 

Ich möchte hinzufügen, dass man dem nicht immer gerecht wird. Manchmal lernen sie von unseren Fehlern. 

 

Laura: 

Ja. 

 

Kobi Yamada: 

Eltern sind auch nur Menschen und keineswegs perfekt. Das ist nicht unbedingt etwas Schlimmes. Es führt manchmal zu sehr guten Gesprächen, wenn Eltern hinter Erwartungen zurückbleiben. 

 

Laura: 

Was ich auch versuche, meinem Sohn beizubringen, ist, zu vergeben und sich zu entschuldigen. Das halte ich auch für etwas, das… Wenn ich etwas mache und fünf Minuten später merke wie dumm es war und mich frage, warum ich so reagiert habe, obwohl ich es besser weiß, dann gehe ich zu ihm und entschuldige mich dafür. Ich sage ihm, dass es nicht okay war, was ich gesagt habe oder wie ich es gesagt habe, entschuldige mich und bitte um Verzeihung. Ich halte das für wichtig, damit sie lernen, sich zu entschuldigen, wenn etwas nicht in Ordnung war und andererseits auch zu vergeben. Den anderen nichts vorzuwerfen, sondern loszulassen. Ich stimme absolut zu, dass es auch wichtig ist, die eigenen Fehler zu zeigen, damit sie wissen, das ist in Ordnung, man muss nicht perfekt sein, um geliebt zu werden. 

 

Kobi Yamada: 

Ich finde es schön, zu sehen, wie Menschen heranwachsen. Unsere Kinder sind eigentlich nur für eine kurze Zeit klein. Wie gesagt, meine sind jetzt Teenager. Meine Tochter machte mich erst gestern darauf aufmerksam, als ich derjenige war, der sagte, „Wir müssen dies und jenes tun“ und sie diejenige war, die sagte, „Wir müssen langsamer machen. Vielleicht sollten wir nochmal von vorne anfangen. Das ist nicht die beste Art, dieses Gespräch zu führen.“ Wir sollten weniger Ego in die Eltern-Kind-Situation mitbringen. In dem Wissen, dass häufig unsere Kinder unsere Lehrerinnen sind. 

 

Laura: 

Das ist wahr. 

 

Kobi Yamada: 

Sie können für uns genauso Vorbilder sein. Das sollten wir nicht abtun. Sie sehen eine Welt, die anders ist als die, in der wir aufgewachsen sind. Sie sehen etwas komplett anderes als wir sehen. Das ist nicht weniger relevant, es ist einfach anders. Wir sind als Eltern vielleicht schon länger auf dem Planeten als unsere Kinder, aber das bedeutet nicht, dass wir alles sehen und richtig machen. Unseren Kindern zuzuhören zeigt ihnen auch, dass sie eine Stimme haben. Das sie stark sind. Was wünschen wir uns denn für sie, wenn sie erwachsen sind? Wir wollen, dass sie für sich eintreten, eine Stimme haben, stark sind. Wir sollten in der Lage sein, ihnen zuzugestehen, dass ihre Stimme nicht immer, die ihrer Eltern ist. Denn das ist nicht immer die weisere Stimme. Manchmal ist es die unserer Kinder. 

 

Laura: 

Das ist wahr. Danke, dass du das sagst. Gestern erst, war ich mit meinem Sohn im Meer. Er lernt gerade mit einer Lehrerin Schwimmen. Ich wusste nicht, was er schon konnte und was nicht. Also sagte ich zu ihm, „Du musst mir beibringen, wie ich dir am besten helfen kann. Sag mir, wie ich dich halten soll. Sag mir, wann ich dich halten soll und wann nicht.“ Er freute sich und erklärte mir, wann ich was machen soll. Es war cool. Er war nicht mehr der Schüler, sondern der Lehrer, der mir zeigte, wie ich ihm beim Lernen helfen konnte. Das war toll. Und er war sehr selbstsicher. Ich stimme also absolut zu, dass wir ihnen Raum geben sollten. Denn sie verfügen über das Wissen. Das ist wahr. 

 

Kobi Yamada: 

Eine Sache, die wir schon erwähnt haben, ist Selbstvertrauen. 

 

Laura: 

Ja. 

 

Kobi Yamada: 

Auch wohlmeinende Eltern können das Selbstvertrauen schwächen, weil sie so viel einschreiten, so bestimmend sind, dass das Kind nicht weiß, wie fähig es ist. Ich sprach mit unseren Mitarbeitern über Vertrauen und darüber, ob es das Ziel und die Aufgabe von Führungspersonen ist, zum Beispiel die Zahlen und Umsätze des Quartals zu erreichen oder Menschen zu fördern. Ich denke, Menschen zu fördern, sollte ihre einzige Aufgabe sein. Wenn sie Menschen fördern, darf keine der tausenden Entscheidungen und Handlungen, die es braucht, um finanziell gute Ergebnisse zu erzielen, oder wie auch immer Unternehmenserfolg gemessen wird, wichtiger sein, als die eigenen Leute zu fördern. Wenn wir es schaffen, uns gegenseitig zu fördern, erledigt sich der Rest in vielerlei Hinsicht von selbst. Es hat Spaß gemacht, gemeinsam darüber nachzudenken. Eine der Managerinnen sagte, „Es ist toll, das von dir zu hören.“ Sie sagte, „Ich weiß, du hast das schon oft gesagt, aber ich verstricke mich oft darin, die Quartalsziele zu erreichen.“ Es ist toll zu hören, wie sehr das hilft. Wenn wir das wiederum auf Kinder anwenden, dann geht es nicht um die eins in Mathe, um die beste Note in diesem oder jenem. Es geht nur darum, zu wachsen und zu lernen. Ich glaube nicht, wir werden zurückschauen und sagen, „Du hättest eine 1- statt einer 2+ in Algebra haben können. Das ist das Ziel.“ Nein, es geht weit darüber hinaus. 

 

Wir bereiten unsere Kinder auf das Leben vor, nicht auf die Uni oder den Beruf. Wir denken nicht weit genug. Der Horizont liegt in viel weiterer Ferne. Die Frage ist, können sie glücklich und erfüllt sein? Können sie das Leben genießen, an dessen Anfang sie gerade erst stehen? Hoffentlich wird es ein langes Leben. Das ist das eigentliche Ziel. 

 

Bei einem Buch wie ‚Was macht man mit einer Idee?‘ geht es nicht um die vierte oder fünfte Klasse, darum eine eins zu kriegen, gut zu sein und an die Uni zu kommen. Es geht um das Selbstvertrauen Dingen nachzugehen, die du von Natur aus in dir trägst und mit der Welt teilen kannst. Deshalb sind es Gaben, um sie zu teilen. 

 

Laura: 

Ja, absolut. Das ist wahr. Danke, dass du teilst. In deinem anderen Buch ‚Was macht man mit einem Problem?‘ geht es darum, wie man mit einem Problem umgehen kann. Ich glaube, viele Menschen haben Angst vor Problemen oder sehen die Chance nicht, die in einem Problem liegt. Vielleicht kannst du dazu etwas sagen. Was war zum Beispiel ein Problem in deinem Leben, das dir geholfen hat, die Person zu werden, die du heute bist? Wie könnten wir Probleme aus einer anderen Perspektive betrachten? 

 

Kobi Yamada: 

Nach ‚Was macht man mit einer Idee?‘ hatte ich kein zweites Buch geplant. Die Idee kam mir erst als ich zum Geburtstag eine Karte bekam, auf der stand ‚Was macht man mit einem Geburtstag?‘ Das war ein Schlüsselmoment für mich. Ich war total überrascht davon, denn, natürlich kann man die Frage auch anders stellen. Es erscheint offensichtlich, kam mir aber nie in den Sinn. Daraufhin schrieb ich ‚Was macht man mit einem Problem? Vor allem, weil wir versuchen, ihnen auszuweichen. 

 

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, Laura, sind die Zeiten der Not sicher bedeutend für dich. Sie sind bedeutend dafür, wer du heute bist. Auch hier geht es wieder um die Vorbildfunktion. Wobei ich sagen muss, als das Buch fertig war, reagierten viele Kinderbuchverleger mit, „‚Was macht man mit einer Idee?‘ ist so ein tolles und inspirierendes Buch, willst du wirklich über Probleme schreiben? Soll ‚Problem‘ wirklich im Titel stehen? Wer will schon Probleme kaufen? Es will doch keiner Probleme.“ Ich befand mich wieder in der gleichen Situation. Ich zweifelte und fragte mich, ob ich dabei war, einen Fehler zu machen. Aber ich wusste, ich hatte das Buch nicht für hohe Auflagenzahlen geschrieben oder als einen Zwilling von ‚Was macht man mit einer Idee?‘. Es gab etwas dazu zu sagen, das es galt, anzusprechen. Ich trieb es also voran und das Buch endete auf Platz eins der New York Times Bestsellerliste. 

 

Das Entscheidende daran für mich ist, dass wir uns genauer anschauen sollten, was wir gern unter den Teppich kehren, meiden oder wegschieben wollen. Darum geht es im Problem-Buch eigentlich. Es geht darum, zu überdenken, was in unserem Leben ein Problem, eine Widrigkeit oder eine Herausforderung darstellt. Wollen wir sie tatsächlich völlig vermeiden? Wir würden dadurch so viele schöne Aspekte von uns selbst verpassen. Ohne fänden wir nicht heraus wie mutig, stark und fähig wir in Wahrheit sind. Klar heißen wir sie nicht willkommen. Fehlschläge und Probleme machen keinen Spaß. Ich habe noch ein anderes Buch geschrieben, es heißt ‚Versuchen‘. Das ist insofern ähnlich, als dass ich überzeugt bin, dass wir umformatieren müssen, wie wir über Misserfolge denken. Wir brauchen davor keine Angst zu haben und versuchen Misserfolg zu vermeiden. Eigentlich ist er der Zwilling, er greift mit Erfolg ineinander. Wenn du dich nicht mit Misserfolgen vertraut machst, wirst du keinen Erfolg erzielen. Denn letzten Endes sind sie ein und dasselbe. Wenn du Erfolge erzielen willst, zum Beispiel einer Idee nachzugehen, musst du dir darüber im Klaren sein, dass du Rückschläge erleben wirst. Es wird Dinge geben, die nicht so laufen werden wie erhofft. Es ist ein Prozess, der Ausdauer, Einsatz und Durchhaltewillen erfordert. 

 

Man muss in der Lage sein, mit Schwierigkeiten umzugehen. Eventuell über einen längeren Zeitraum. Manchmal passieren wunderbare Dinge. Manchmal sehen wir Unternehmen, die scheinbar über Nacht Erfolg haben. Wenn wir aber mit den Gründern sprechen und sie nach ihrer Geschichte fragen, stellen wir fest, nichts davon ist über Nacht geschehen. 

 

Laura: 

Ja. 

 

Kobi Yamada: 

Sie haben gearbeitet, als ihnen keiner dabei zugesehen hat. Sie haben durchgehalten, als keiner sie angefeuert hat. So ist es häufig. Es war eine Herausforderung. Manchmal kommt es auch vor, dass erfolgreiche Personen zurückblicken und sagen, „Mir fehlt die Zeit, als wir nicht wussten, ob wir es schaffen würden. Wir haben einfach unser Bestes gegeben und aus dem Bauch heraus gehandelt. Das Unbekannte barg so viel Abenteuer. In dieser Zeit fühlten wir uns richtig lebendig.“ Ich glaube, das stimmt. Ich bin nicht sicher, ob man diese gesteigerte Wahrnehmung ein Leben lang durchhalten kann. Aber während Phasen des Lebens und für einige Seiten deines Buches, macht es die Geschichte um einiges interessanter für dich, wenn du Prüfungen durchläufst, Rückschläge und Misserfolge hast.

 

Ich bin überzeugt, dass Probleme wahre Geschenke sind. Darum geht es in diesem Buch. Schau ein wenig genauer hin. Das Beispiel mit deinem Sohn und seinem Schwimmunterricht… Wenn er mit etwas konfrontiert wird, zum Beispiel mit einer größeren Welle, und in der Lage ist, damit umzugehen, wird ihn das in so vielen Situationen begleiten. Wünscht du es ihm deshalb? Nein, denn es ist beängstigend. Man will natürlich solche Prüfungen und Widrigkeiten nicht hervorrufen, aber das Leben liefert sie trotzdem. Über Werkzeug und genug Stabilität zu verfügen, um damit umzugehen, ist ein wichtiger Faktor von Zufriedenheit und davon sich selbst zu fordern, um zu sehen, wer man sein will. 

 

Laura: 

Das ist wahr. Vielen Dank fürs Teilen. Gibt es irgendetwas, wovor du dich fürchtest? Gibt es in deinem geschäftlichen oder beruflichen Leben etwas, dem du noch ausweichst oder was dir Angst macht? Gibt es so etwas? 

 

Kobi Yamada: 

Ja. Ich habe noch immer Angst vor öffentlichem Reden. Ich bin nicht unbedingt… Ich hatte schon immer Freude daran, Produkte zu entwickeln aber ich stehe dabei nicht so gerne auf der Bühne. Ich finde es nicht total entsetzlich, aber ich fühle mich dabei nach wie vor etwas beklommen. Ich glaube, es gibt immer etwas, das mit einer Herausforderung einhergeht. Ich habe Improvisationskurse gemacht, an denen ich einerseits Freude hatte und vor denen mir andererseits graute. Es ist sehr interessant und komplex. Manchmal habe ich richtig Spaß im Unterricht, freue mich aber trotzdem nicht auf die nächste Stunde, weil da immer noch ein Gefühl von Beklommenheit ist. Aber je mehr man etwas macht, desto weniger belastet es einen. 

 

Laura: 

Das stimmt. 

 

Kobi Yamada: 

Ich habe es zwar noch nicht gelöst, aber ich weiß, es gibt tolle Gelegenheiten Menschen kennenzulernen, für die es erforderlich ist, dass ich etwas mutiger bin oder mich etwas mehr aus meiner Komfortzone herausbewege. Ich versuche sie wahrzunehmen, aber manchmal verfalle ich in alte Muster. Wenn ich zum Beispiel viel zu tun habe, lasse ich manche Gelegenheiten verstreichen, weil sie außerhalb meiner Komfortzone liegen. 

 

Laura: 

Wer ist der Mensch, dem du in deinem Leben am dankbarsten bist? 

 

Kobi Yamada: 

Ich würde sagen, meine Frau. Sie ist ein wunderbarer Mensch und eine große Stütze. Sie ist so interessiert am Leben. Am Ausmaß der Positivität des Lebens. Sie ist ein Vorbild für mich. Es gibt keine Wanderung, kein Abenteuer, keine Reise, an der sie kein Interesse hat. Das sind für mich gute Erinnerungen daran, dass Routine schön ist, durch sie erzielen wir hohe Effektivität und Produktivität, aber sie ist auch unser Käfig. Es gilt, die Käfigtür zu öffnen und Neues kennenzulernen und zu versuchen. Das fühlt sich nicht immer richtig oder selbstverständlich an. Ein Leben lang zu wachsen, erfordert jedoch sich auf das Unbekannte einzulassen, sich in die Angst und Unsicherheit zu begeben. 

 

Laura: 

Absolut. Danke fürs Teilen. Ich habe noch eine letzte Frage, die ich all meinen Podcast-Gästen stelle. Stell dir vor, du lebst ein langes Leben, du wirst sehr alt, aber eines Tages kommt der letzte Tag deines Lebens und ich besuche dich und sage, „Kobi, es tut mir leid, aber all deine Bücher sind weg. Alles, was du je getan hast, ist weg. Nichts davon ist übrig. Nichts von dem, was du erschaffen hast.“ Ich gebe dir ein weißes Blatt Papier und einen Stift. Darauf könntest du drei Weisheiten, Ideen oder Lebenskonzepte schreiben, die du den Zurückbleibenden hinterlassen möchtest. Was würdest du aufschreiben? 

 

Kobi Yamada: 

Wow, das ist eine großartige und schwierige Frage. Ich glaube, das Erste wäre, die Zeit ist begrenzt. Sie ist das wertvollste, was du hast. Geh entsprechend damit um. Ich weiß nicht, ob es je etwas geben wird, das so wertvoll ist wie ein Tag oder ein Leben. 

 

Liebe die Menschen, die du liebst, solange du da bist. 

 

Das Dritte wäre, lebe harmlos. Wir sollten Raum für alle Geschöpfe finden. 

 

Laura: 

Danke vielmals fürs Teilen. Danke für dieses wunderbare, inspirierende Gespräch. Ich glaube, du hast vielen Zuhörerinnen geholfen, Vertrauen in das zu haben, was aus ihnen heraus will und was durch sie ausgedrückt werden will. Das ist der Grund, warum wir hier sind. Um der Welt unsere Gaben und unsere Seelen zu offenbaren und uns dadurch selbst zu entdecken. Also vielen Dank fürs Teilen und für diese großartigen Bücher. Ich hoffe, dass noch mehr Menschen sie lesen. Vielleicht wird es noch mehr ‚Was macht man mit …?‘ geben. Vielleicht mit Herzschmerz oder etwas anderem, das wir alle erleben. Vielen Dank. Ich wünsche dir das Beste für die Zukunft. Danke für dieses tolle Gespräch. 

 

Kobi Yamada:

Danke dir, Laura. Es ist toll, wie viel an Positivität und Erkenntnissen du vermittelst. Es war mir eine Freude, dabei zu sein. 

 

Laura: 

Danke.

Trau dich und teile dein Geschenk mit der Welt!

Häufig steht unserem Erfolg nichts im Weg – außer wir selbst. So viele Menschen gehen nicht mit ganzer Power für das los, was sie wollen und was ihnen wichtig ist, weil sie Angst davor haben, was andere darüber denken könnten und auch vielleicht wirklich erfolgreich damit zu sein.

Die größte Angst der meisten Menschen ist es, wirklich gesehen zu werden, sich zu zeigen, vor anderen zu sprechen und die Angst vor Ablehnung. Sei es auf der Bühne vor tausenden Menschen, in einem

Meeting auf der Arbeit, oder auch vor Freunden/Freundinnen und Familie. In dem Moment, in dem wir vor Menschen sprechen und zum Beispiel von einer Idee erzählen, die wir haben oder einem Projekt, dass wir gern machen wollen, werden wir gesehen und gehört.

Wir machen uns dadurch verletzlich und werden von anderen auf eine Weise bewertet, die uns möglicherweise nicht gefällt. Dieses Risiko möchten viele nicht eingehen und deswegen verstecken sie sich lieber. Es ist so unendlich schade, dass so viele Menschen aufgrund dieser Angst ihre Wünsche und Träume nicht verwirklichen, die ihnen eigentlich wichtig sind und am Herzen liegen. 

Ich glaube, es ist so wichtig, Ideen wirklich zu leben und in die Welt zu bringen. Denn wenn dich eine Idee berührt, ist das ein Zeichen für dich, ins Handeln zu kommen. Wenn du sie nicht umsetzt, zieht sie wahrscheinlich zur nächsten Person weiter, die sie in die Welt bringt. Denn Ideen wollen leben.

Wie also diese Angst vor Ablehnung oder negativer Kritik auflösen? Mein absolutes Lieblingstool, wenn es darum geht, Blockaden oder Ängste zu lösen, ist Emotional Freedom Techniques (EFT). EFT ist eine Tapping- bzw. Klopftechnik, die dir dabei hilft, aufgestaute Energie wie Angst in deinem Körper zu lösen. Du findest dazu im Podcast eine wunderschöne EFT Session (mit Video) #321 In 10 Minuten negative Glaubenssätze auflösen. Probiers einfach mal aus!

 

Hast du auch keine Lust mehr darauf, dich kleinzuhalten und zu verstecken? Was hilft dir im Umgang mit der Angst vor Ablehnung?

Ich hoffe sehr, dass dich das Interview empowert und ermutigt, voller Vertrauen mit deiner Idee und deiner Botschaft rauszugehen.

Schreib mir gerne hier unter dem Beitrag oder in die Kommentare bei Instagram @lauramalinaseiler, wie dir diese Podcastfolge gefallen hat und was du für dich mitnehmen konntest. Wenn du kommentierst, nimmst du automatisch an unserem Gewinnspiel teil und hast somit die Möglichkeit ein happy, holy & confident® Notizbuch und ein T-Shirt oder Top von Rock on & Namasté aus der happy, holy & confident Kollektion zu gewinnen. Ist das nicht cool?


Und dann, Freunde der Sonne, haben mein Team und ich uns entschieden nochmal für ein paar wenige Plätze die Rise Up & Shine Uni® zu öffnen. Die RUSU ist mein 10-wöchiger Online-Kurs, der in den letzten 5 Jahren bereits über 48.000 Menschen dabei geholfen hat, ihren Weg der persönlichen und spirituellen Weiterentwicklung zu gehen und sich ein Leben in Kraft und Fülle zu erschaffen. In der RUSU habe ich all mein Wissen, die tranformierendesten Tools und wirkungsvollsten Meditationen für dich auf einzigartige Weise zusammengebracht, um dich optimal auf deinem Weg zu unterstützen und zu empowern. Bist du bereit, die beste Version von dir selbst zu werden? Dann melde dich jetzt an, denn nur noch heute bis zum 11.05.2022 um 23:59 Uhr kannst du dir einen der wenigen Plätze sichern: https://lauraseiler.com/re-rusu-2022/

 

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6 Kommentare
  • Berit Posted at 20:29h, 31 Mai Antworten

    Liebe Laura, vielen Dank für das interessante Interview. Ich bin neugierig geworden auf die Bücher von Kobi und werde sie mir genauer anschauen, denn ich glaube an die Kraft von Bildern. Daher war ich auch etwas überrascht, dass die verschiedenen Zeichnerinnen, die sicherlich einen großen Anteil am Erfolg von Kobis Büchern haben, im Interview kaum Erwähnung finden. Gibt es dafür Gründe? Der kreative Prozess geht ja weiter im Dialog mit den Designerinnen. Vorschlag: Ein Podcast Interview mit einer (oder mehreren) Zeichnerinnen und/oder weiteren Personen, die im Hintergrund bekannter Menschen arbeiten und wirken und weniger im Rampenlicht stehen, aber unerlässliche Beiträge dazu leisten, dass Ideen in die Welt kommen und sichtbar werden. Dankeschön!

    • Svenja TeamLiebe Posted at 18:26h, 08 Juni Antworten

      Liebe Berit,
      so schön, dass dir das Gespräch mit Kobi Yamada so gut gefallen hat 🙂
      Wir danken dir ebenso für deine sehr wertvolle Inspiration bezüglich der Designerinnen und nehmen deine Idee super gerne intern mit auf ♡
      Selbstverständlich ist jede*r Einzelne ein super wichtiger Part vom Kreationsprozess.
      Wir senden dir ganz viel Liebe,
      Svenja vom TeamLiebe

  • Elena Seggering Posted at 14:52h, 12 Mai Antworten

    Wunderbar😇😘. Diese Folge kommt gerade zur richtigen Zeit zu mir: denn die Erkenntnis zu haben, dass man nicht perfekt sein muß, um geliebt zu werden, hilft gerade soooo sehr! Dieses Thema ist die größte Herausforderung, der sich meine Familie im Moment stellen „muß“.
    Durch die Arbeit mit Laura durfte ich schon so viel erkennen, und für mich lösen, in der Hoffnung, daß das Licht auch zu meiner Familie gelangen darf. Danke Dir, liebe Laura für Dein Sein❤️

    • Alexandra Weber Posted at 11:14h, 19 Mai Antworten

      Wooow liebe Elena, das klingt wirklich nach einer wunderbaren Erkenntnis. Super schön, dass du dich so mutig auf den Weg machst und da vielleicht sogar ein altes Familienmuster durchbrichst. Da kannst du wirklich stolz auf dich sein 🙂
      Danke für dein liebes Feedback an Laura und DANKE auch dir für dein Sein ♡
      Ganz viel Liebe in Gedanken sendet
      Alexandra und das TeamLiebe ♡

  • Carmen Posted at 07:32h, 12 Mai Antworten

    Danke für diesen Podcast es ist schön bestätigt zu werden sein Leben zu erfahren und alle vermeintlich negativen Geschehnisse als Lernchance zu sehen.
    Ich liebe das Leben und die Menschen in Ihrer Vielfältigkeit und bin immer wieder begeistert über Deinen Weg den ich schon sehr lange mit Dir zusammen gehe. Ich wollte Dich nie mehr missen an meiner Seite. DANKE dafür liebe Laura❤️❤️❤️❤️
    Deine Carmen

    • Alexandra Weber Posted at 12:28h, 12 Mai Antworten

      Liebste Carmen,
      woooow, vielen Dank für diese wundervollen Gedanken und dein liebes Feedback an Laura. Das bedeutet ihr und auch uns, dem TeamLiebe, sehr viel.
      Deine Liebe können wir in jeder Zeile spüren.
      Danke für dein Sein, liebe Carmen.
      Ganz viel Liebe in Gedanken sendet
      Alexandra und das TeamLiebe ♡

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