Laura Seiler Life Coaching

31 Jan Welche unterschiedlichen Meditationen gibt es?
Meditieren einfach erklärt (Teil 2)

In Teil 1 von Meditieren einfach erklärt hast du erfahren, wie man in 10 Schritten lernen kann zu meditieren. Vielleicht hast du in der letzten Woche auch schon ein wenig geübt und erste Erfahrungen gesammelt.

Im heutigen Teil 2 möchte ich mit dir teilen, welche unterschiedlichen Meditationen ich anwende und dir eine Auswahl meiner Lieblings-Meditationen vorstellen (du findest am Ende des Artikels einen Link, um dir die Meditationen direkt herunter zu laden).

Grundsätzlich geht es in jeder Meditation darum, deinen Fokus und deine Achtsamkeit ins Hier und Jetzt zu bringen und dich mit dir selbst zu verbinden. Das funktioniert am besten, wenn du deinen Fokus auf deinen Atem richtest und deine Gedanken kommen und gehen lässt, sie aber nicht bewertest.

Je nachdem, was mich gerade beschäftigt, wann ich meditiere und was ich in diesem Moment brauche, nutze ich unterschiedliche Meditationen.

Bei allen Meditationen fokussiere ich mich die ersten 3-5 Minuten auf meinen Atem und integriere danach Phantasiereisen, Visualisierungen, Dankbarkeitsmeditationen oder Achtsamkeitsübungen.

Du kannst sie für dich natürlich so anpassen, wie sie dir am besten gefallen und sie den größten Effekt für dich haben. Es gibt beim Meditieren kein richtig oder falsch.

“Guten Morgen” – Meditation

 

Wofür: Diese Meditation lässt einen gestärkt und voller Freude in den Tag starten

Wie: Nachdem ich meine Aufmerksamkeit über den Atem ins Hier und Jetzt gebracht habe, richte ich meinen Fokus auf den Tag, der vor mir liegt. Ich visualisiere alles, was ich vorhabe und gehe so detailliert wie möglich den ganzen Tag in Gedanken durch. Ich bedanke mich für die Menschen, die mir begegnen werden, für die Dinge, die ich lernen werde und die Wunder, die der Tag für mich bereithält. Die Dankbarkeit lässt einen direkt auf einer positiven Frequenz in den Tag starten und durch die Visualisierung bin ich fokussiert und strukturiert.

Die letzten Minuten der Meditation richte den Fokus wieder auf meinen Atem und auf das Gefühl der Dankbarkeit.

“Gute Nacht” – Meditation

 

Wofür: Um entspannt und dankbar einzuschlafen

Wie: Nachdem ich meine Aufmerksamkeit über den Atem ins Hier und Jetzt gebracht habe, richte ich meinen Fokus auf den vergangen Tag und gehe den Tag in Gedanken noch mal von dem Moment, in dem ich aufgestanden bin, bis zum Moment der Gute Nacht-Meditation durch. Dabei versuche ich mich so detailliert wie möglich an alle Momente zu erinnern. Wenn es an dem Tag Momente gab, in denen ich mich geärgert habe oder sehr gestresst gewesen bin, bleibe ich für 1-2 Atemzüge bewusst in diesem Moment und lasse ihn dann gehen. Genauso bleibe ich bewusst für 1-2 Atemzüge bei besonders schönen Momenten und bedanke mich für diese Momente.

Wenn ich bis dahin dann nicht bereits eingeschlafen bin, kehre ich wieder zu meinem Atem zurück und bleibe noch 2-3 Minuten mit dem Fokus bei meinem Atem.

“Tiefenentspannungs” – Meditation

 

Wofür: Diese Meditation hilft dabei, den Körper zu entspannen und Stress loszulassen.

Wie: Nachdem ich meine Aufmerksamkeit über den Atem ins Hier und Jetzt gebracht habe, richte ich meinen Fokus auf meinen Körper. Ich mache einen kurzen “Check-In” und nehme war, wie es mir geht, wie meine Stimmung ist und wie sich mein Körper anfühlt.

Dann mache ich einen sogenannten Bodyscan.

Dabei richte ich meine Aufmerksamkeit nacheinander auf alle Körperbereiche und entspanne jedes Körperteil und die einzelnen Muskeln ganz bewusst. Ich fange bei den Füßen an und arbeite mich dann bis zum Kopf hoch.

Die letzten Minuten der Meditation richte ich den Fokus wieder auf meinen Atem und benutze das Mantra “Lass los” (bei jedem Einatmen “Lass” und bei jedem Ausatmen “los”).

“Liebevolles Herz” – Meditation

 

Wofür: Diese Meditation hilft dabei, sich mit der Kraft des Herzens zu verbinden und den Fokus auf die Liebe zu richten.

Wie: Nachdem ich meine Aufmerksamkeit über den Atem ins Hier und Jetzt gebracht habe, richte ich meinen Fokus auf mein Herz. Ich spüre den Herzschlag und lasse dann die Energie und die Liebe in meinem Herzen in meinen ganzen Körper bis in jede Zelle fließen. Ich bleibe für ein paar Minuten in diesem Gefühl und sende dann die Liebe an alle Menschen in meinem Umfeld, die mir nahe stehen und auch denen, wo es vielleicht gerade kompliziert ist. Ich nehme die Verbundenheit ganz bewusst wahr und richte meinen Fokus auf Vertrauen, Schutz und die Stärke der Liebe, die uns alle verbindet.

Danach kehre ich wieder zu meinem Herzen zurück und von dort zu meinem Atem.

 

Lade dir die Meditationen

jetzt gratis herunter!

 

3 Shares

3 Kommentare
  • Judy
    Posted at 22:25h, 05 Mai Antworten

    Du bist ein großartiges Geschenk des Universums. Eine wunderbares Vorbild für alle Frauen und Männer natürlich auch.

    • Tabea TeamLiebe
      Posted at 16:28h, 13 Mai Antworten

      Lieben Dank für deine wundervollen Worte <3 <3 <3

  • Nicole
    Posted at 08:59h, 31 August Antworten

    ich bin überglücklich durch Zufall (wobei es gibt ja keine Zufälle im Leben :0)) auf deine Webseite gestolpert zu sein – seit dem ist Meditation ein fixer Bedtandteil meiner tägliches Lebens geworden.. …..und habe ich mal keine Zeit dafür dann meditiere ich eine Stunde :0)

    danke für deine Homepage, deine Plogs, dein dasein und schön dass es dich gibt liebe Laura 😊👍.

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