12 Jul 7 Journaling-Tipps, die dir dabei helfen, dein Leben zu verändern

Was ist Journaling?

Wenn du mich schon ein bisschen länger kennst, weißt du sicher, dass ich ein großer Journal-Fan bin. Ich liebe es zu journaln und mein Journal begleitet mich überall mit hin. Doch was ist ein Journal eigentlich und wie funktioniert das Ganze?

Vielleicht hast du früher auch, wie ich, Tagebuch geschrieben. Journaling ist eine Art von Tagebuchaufzeichnung. Der Unterschied zum Tagebuch liegt darin, dass wir uns beim Journaling auf die wichtigen und positiven Dinge konzentrieren. Hier geht es nicht darum, die äußeren Geschehnisse eins zu eins wiederzugeben und womöglich die negativen Tagesereignisse in den Fokus zu nehmen.

Beim Journaling setzt du dich ganz bewusst mit deinem Inneren, deinen Gedanken und deinen Gefühlen auseinander und bringst sie aufs Papier.

Wie genau das bei mir aussieht und wie du das Journaling in deinen Tag integrieren kannst, werde ich dir hier genauer erklären.
Die Magie des Journalings
„MACH DIR BEWUSST, DASS JEDER Tag WIE EIN KLEINES Leben IST. UND WENN DU JEDEN TAG SO LEBST, WIE DU LEBEN MÖCHTEST,WIRST DU AM ENDE DEINES LEBENS DEIN Traumleben GELEBT HABEN“
- Laura Malina Seiler
Seit ich 15 bin, schreibe ich fast täglich Tagebuch und es ist einfach wundervoll, diese alten Bücher und Gedanken rauszuholen und auch zu sehen, wie sich alles seitdem verändert hat. Mit dem Journaling habe ich gelernt, meine Gedanken und Gefühle ganz bewusst in meine gewünschte Richtung zu lenken. So lasse ich sie für mich, statt gegen mich, arbeiten. Das ist der wichtige und entscheidende Unterschied, der jeden Tag mit einer ganz neuen Energie belegt. Für mich ist das Journaling somit eines der stärksten Tools für persönliche Weiterentwicklung.

Die Magie des Journalings ist, dass es dir ermöglicht, in deine Seele einzutauchen und dich mit deinem Innersten zu verbinden. Ganz frei und unverfälscht schaffst du mit dem Journaling einen Raum für den Dialog mit dir selbst. Eine Zeit nur mit dir, in der du durch die richtigen Fragen und genaues Hinspüren immer mehr zu deiner eigenen Wahrheit findest. Es hilft dir dabei
  • deine Perspektive positiv zu verändern,
  • deinen Fokus auf deine Stärken, auf die Fülle in deinem Leben und auf deine Ziele zu legen,
  • deinen Alltag zu ordnen, mehr Klarheit zu schaffen und
  • Ereignisse zu reflektieren.
Je öfter du journalst, desto mehr richtet sich dein Unterbewusstsein auf die Fülle in deinem Leben aus und desto mehr ziehst du wiederum Fülle in dein Leben. Journaln ermöglicht dir ein bewussteres Leben, indem du dich mehr und mehr entdeckst, deine Schöpferkraft aktivierst und dir so ein außergewöhnliches Leben erschaffst.

Das Journaln ist ein fester Bestandteil meiner Morgenroutine und ich kann mir ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen. Natürlich hat es bei mir am Anfang auch etwas gedauert, bis ich das Journaln als Gewohnheit in meinen Alltag integrieren konnte. Zudem gibt es inzwischen auch unzählige Methoden und Varianten des Journalings.

Damit sich diese neue Routine in deinen Tag etablieren kann, teile ich mit dir meine 7 persönlichen Journaling-Tipps, mit denen auch du das Journaling ganz einfach zu einer festen Gewohnheit in deinem Leben machen kannst und es lieben lernst.

Was brauchst du für das Journaling?

Was du für das Journaling brauchst, ist nicht viel. Ich empfehle dir wirklich, dein Journal handschriftlich zu führen, weil das eine ganz andere Wirkung hat. Du benötigst also ein Notizbuch und einen Stift. Wichtig ist, dass du Spaß dabei hast.

Mein Rat ist daher: Wähle ein Notizbuch, das dir gefällt, in das du gerne reinschreibst und das dir schon beim Ansehen Freude bereitet. Ob das Buch nun karierte oder linierte Seiten hat oder ob sie blanco sind, ist komplett dir überlassen.

Dasselbe gilt auch für den Stift. Vielleicht gönnst du dir mal einen extra schönen Stift, mit dem du natürlich auch gut schreiben kannst und den du nur für dein Journaln verwendest.
Wenn du nicht der Typ bist, ganz frei loszuschreiben oder dir die leeren Seiten sogar ein bisschen Angst machen und du dir Begleitung auf deinem Weg wünschst, dann ist mein Rise Up & Shine Journal genau das Richtige für dich. Das Journal gibt dir ganz viel Inspiration, Affirmationen, Fragen und Erinnerungen bereits vor, die dir dabei helfen, mit Leichtigkeit und Spaß das Journaling zu deiner Routine werden zu lassen.

Wenn du nicht der Typ bist, ganz frei loszuschreiben oder dir die leeren Seiten sogar ein bisschen Angst machen und du dir Begleitung auf deinem Weg wünschst, dann ist mein Rise Up & Shine Journal genau das Richtige für dich. Das Journal gibt dir ganz viel Inspiration, Affirmationen, Fragen und Erinnerungen bereits vor, die dir dabei helfen, mit Leichtigkeit und Spaß das Journaling zu deiner Routine werden zu lassen.
DU BIST DEM Leben NICHT MACHTLOS AUSGELIEFERT. IN DIR WOHNT EINE UNENDLICH SCHÖPFERISCHE Kraft, MIT DER DU DEIN Schicksal BESTIMMEN KANNST.
- Laura Malina Seiler
7 Journaling-Tipps, die dir dabei helfen,
dein Leben zu verändern
Wann, wie & wie lange
Jeder Tag ist wie ein kleines Leben. Du bekommst jeden Morgen einen neuen Tag - ein kleines Leben - geschenkt. Was dir dieser Tag bringen wird, hängt zu einem großen Teil von deiner Einstellung zu ihm, zu dir selbst und deinen Gedanken ab.

Das Journaling hilft dir, diesen Tag ganz bewusst und in Fülle und Klarheit zu starten. Nutze jeden neuen Tag als Geschenk, indem du schon morgens deine Schöpferkraft aktivierst und deinen Tag in eine positive Richtung lenkst. Daher empfehle ich dir das Journaln direkt morgens nach dem Aufstehen täglich in deine Morgenroutine zu integrieren. Auch wenn der Morgen oft stressig und hektisch sein kann, ist es der beste Zeitpunkt - oder gerade deswegen.

Denn durch das Journaln kannst du, schon bevor dein Tag richtig losgeht, deine Gedanken ordnen und deinen Fokus positiv ausrichten. So startest du mit einer ganz anderen Energie in den Tag, als wenn du dich morgens total gestresst bemühst, deine ToDos im Kopf abzuarbeiten. Zudem befinden wir uns morgens noch in einem Zustand, der es uns ermöglicht, unser Unterbewusstsein leichter zu erreichen. Das sollten wir auf jeden Fall positiv für uns nutzen.

Daher plane dir jeden Morgen ca. 15 - 30 Minuten mehr Zeit in deiner Morgenroutine ein und schaffe dir einen ruhigen Raum, wo du dich ganz entspannt dem Journaln widmen kannst.

Diese 15 - 30 Minuten sollen dir nur eine grobe Richtung vorgeben, wie viel Zeit du minimal für dein Journaln einplanen solltest. Natürlich gibt es hier kein Richtig oder Falsch! Schau ganz individuell und neugierig für dich, wie viel Zeit du benötigst, wenn du diese neue Gewohnheit in deinen Alltag integrierst. Gerade am Anfang kann es sein, dass du noch etwas länger brauchst, bis sich eine gewisse Routine eingespielt hat.

Wichtig ist dabei immer, dass du beobachtest, was zu dir persönlich passt. Bist du eher der Mensch, der Dinge ausformuliert oder fällt es dir einfacher nur Stichpunkte aufzuschreiben? Bist du ein schneller Schreiber oder lässt du dir lieber Zeit? Alles ist erlaubt.
Nutze die Kraft der Dankbarkeit
Dankbarkeit ist der Schlüssel für ein erfülltes und glückliches Leben. Mach es dir deshalb zu deiner wichtigsten Priorität, jeden Tag in das Gefühl von Dankbarkeit zu gehen. Sei dankbar für alles was war, für alles, was ist und für alles, was noch kommen mag. Dankbarkeit transformiert dein Leben und shiftet dich sofort von Mangel hin zu Fülle. Im Energiefeld von Fülle wirst du mehr Fülle anziehen und noch mehr von dem, wofür du dankbar sein kannst.

Schreibe dir dazu jeden Tag die Dinge oder Erlebnisse in dein Journal, für die du am heutigen Tag besonders dankbar bist. Das kann alles sein, von offensichtlich großen Dingen wie dein Zuhause bis zu kleinen Dingen wie deine heiße Tasse Tee am Morgen.
Schreibe dir deine Ziele ganz klar auf
Nimm dir jeden Tag Zeit, deine Ziele aufzuschreiben und zu visualisieren. Deine Seele denkt in Bildern, und je mehr du genau die Bilder in dir erschaffst, die du auch im Außen erschaffen möchtest, desto leichter wird es dir fallen, sie tatsächlich zu verwirklichen.

Wähle Ziele, die deine Herzensziele sind und die dich inspirieren. Du bist nicht hier, um das Leben von jemand anderem zu leben. Höre in dich hinein, ob dein Ziel wirklich deinem eigenen authentischen Weg entspricht. Stell dir vor, wie gut und erfüllt es sich anfühlt, wenn du diese Ziele tatsächlich in deinem Leben umgesetzt hast und zu welchen Menschen du dadurch geworden bist. Wichtig ist also, dass dir deine Ziele so richtig Freude bereiten und dass du dich schon jetzt genau so fühlst, als wären sie bereits Realität geworden.

Formuliere deine Ziele immer positiv und so konkret wie möglich. Auch wenn du lieber in Stichpunkten schreibst, ist es bei den Zielen von Vorteil, wenn du sie genau aufschreibst. Formuliere deine Ziele außerdem in der Gegenwart, also so, als wären sie bereits real. Hier ein Beispiel: Ich arbeite in meinem Traumjob als ... und habe ein wunderschönes Büro in einem alten Loft.

Mach dir das universelle Gesetz der Anziehung zu Nutze. Es existiert nichts in diesem Universum, ohne dass es eine Ursache dafür gibt. Das gilt auch für unsere Gedanken, Worte und Taten. Jeder Gedanke setzt eine Kausalkette im Universum in Gang, die sich in einer bestimmten Wirkung oder in einem bestimmten Effekt zeigt. Alles in diesem Universum hat eine bestimmte Schwingung. Da Gleiches immer Gleiches anzieht, empfangen wir auch immer auf derselben Frequenz, auf der wir „senden“. Wenn du deine Ziele also bewusst aufschreibst, fängst du an, deine Aufmerksamkeit und Gedanken auf das auszurichten, was du wirklich in deinem Leben haben möchtest.
Jetzt kann es natürlich sein, dass du vor einem Berg voller Zielen stehst und gar nicht weißt, welches du als erstes aufschreiben sollst. Oder vielleicht ist auch das Gegenteil der Fall: Dir fällt gar kein Ziel ein? Daher ist es hilfreich, wenn du deine Ziele eingrenzt und in einen zeitlichen Rahmen setzt.

Am besten ist es, du suchst dir für den Anfang drei Bereiche in deinem Leben aus, in denen du mehr Fülle erfahren möchtest. Diese Bereiche können sein: Familie, Lebensfreude, Freunde, Partnerschaft, Freizeit, Meditation, Zeit für dich, in der Natur sein, Beruf, Gesundheit, …. Nun schreibe dir deine Ziele für den jeweiligen Bereich auf.

Hier ein paar Beispiele für Ziele im Bereich Lebensfreude:



Danach kannst du deine neu formulierten Ziele zeitlich definieren. Entweder du ordnest diese konkret den kommenden 6 Monaten zu oder du teilst sie in kurz-, mittel- oder langfristige Ziele ein.

Im Rise Up & Shine Journal findest du tolle Übungen, die dir dabei helfen, deine Ziele zu finden und deine Schöpferkraft zu aktivieren.

Impulsfrage: Wer möchte ich sein?

Entscheide dich, wer du heute und in Zukunft sein möchtest und schreibe täglich deine Ziele auf. Du bist der Schöpfer deines Lebens!
Werde dir über deinen Erfolg bewusst
Wir sind es gewohnt, uns Ziele zu setzen. Das ist nichts Neues. Und wenn wir diese Ziele erreicht haben, stehen da meistens schon wieder die nächsten Ziele an. Bestimmt kennst du das, oder? Dabei vergessen wir oft innezuhalten und uns für unsere Erfolge anzuerkennen und sie ganz bewusst wahrzunehmen. Das führt dazu, dass wir ständig im Mangel sind.

Nutze das Journaln also auch, um dich jeden Tag für deine großen und kleinen Erfolge anzuerkennen.

Impulsfrage: Was war heute mein Erfolgserlebnis?
Setze dir eine starkeIntention für den Tag
Vielleicht fragst du dich, was eine Intention ist? Eine Intention ist fokussiertes Bewusstsein, eine Absichtserklärung.

Wie bei den Zielen schon beschrieben, wird das, worauf du dich fokussierst automatisch mehr. Je klarer du in deiner Absicht bist, was du gerne in deinem Leben erschaffen möchtest, desto leichter wird es dir fallen, genau das auch in deinem Leben zum Vorschein zu bringen. Setze dir also jeden Morgen eine Intention für den Tag. Spüre in dich hinein, wie sich der Tag anfühlt, wenn du diese Intention lebst.

Impulsfrage: Worauf möchtest du dich heute fokussieren?

Folgende Beispiele sollen dir eine Idee geben, welche Intentionen du wählen kannst:
Stelle dir positive Fragen

Wir alle kennen das: Wir stehen vor einem “Problem”, für das wir gerne eine Lösung oder eine Antwort hätten. Denken wir darüber nach, werden wir oft von Emotionen geleitet und sehen nur das “Problem”. Um es zu lösen, ist es jedoch wichtig, dass wir uns statt auf das „Problem“ auf die Lösung fokussieren. Doch wie und was ist die Lösung?

Ein tolles, sehr kraftvolles Tool dafür, das mir schon oft weitergeholfen hat, ist die “Wie-Frage-Technik”. Die “Wie-Frage-Technik” funktioniert ganz einfach:

Schritt 1: Du schaust dir dein “Problem” an und überlegst dir, was du stattdessen haben möchtest.

Beispiel 1: Dir steht zu wenig Geld im Monat zur Verfügung, um das Leben zu leben, das du leben möchtest. Du möchtest: 10.000€ im Monat verdienen. Beispiel 2: Du bist Single und wünschst dir eine erfüllte Partnerschaft. Du möchtest: endlich deinen Traummann kennenlernen.

Schritt 2: Nun stellst du dir die Wie-Frage.

Wie-Frage bei Beispiel 1: Wie kann ich 10.000€ im Monat verdienen? Wie-Frage bei Beispiel 2: Wie kann ich meinen Traummann kennenlernen?

Schritt 3: Schreibe deine Wie-Frage jetzt mehrmals hintereinander auf, bis ein wahrer Flow an Ideen durch deinen Kopf strömt. Das ist magisch und macht so viel Freude!

Du wirst sehen: Es werden dir ganz intuitiv Möglichkeiten für die Lösung deines “Problems” einfallen. Probiere es einfach mal aus.
Wie du motiviert bleibst
Das Wichtigste am Journaln ist, dass es dir Spaß macht. Daher nimm dir die Zeit und schaffe dir den Raum dafür. Unsere Zeit am Morgen ist meistens sehr knapp bemessen, daher empfehle ich dir, etwas mehr Zeit für das Journaln einzuplanen und ein paar Minuten eher aufzustehen. Immerhin weißt du ja, wofür du es tust. 😉 Achte am besten darauf, dass du nicht unter Zeitdruck geraten kannst und dass du deinen Schreibprozess genießt.

Mache das Journaln am Morgen zu einem kraftvollen Ritual und sorge für eine schöne Atmosphäre, sodass du es gemütlich hast und das Journaling mit etwas Positivem verbindest.

Vielleicht trinkst du nebenbei eine Tasse Tee, hörst inspirierende Musik, machst dir ein paar Kerzen an und kuschelst dich in deine Lieblingsdecke ein oder genießt das sommerliche Vogelzwitschern auf deinem Balkon.

Das tägliche Journaln wird dein Leben in jedem Fall positiv beeinflussen. Wie mit allen neuen Gewohnheiten kann es anfangs schwer sein, sie aufrechtzuerhalten. Falls du es mal nicht schaffen solltest, morgens zu journaln, ist das völlig okay. Dich hier selbst unter Druck zu setzen, wäre für deinen eigenen Entwicklungsprozess nicht hilfreich.

Das Entscheidende ist eh, dass du Freude daran hast, deine Schöpferkraft zu aktivieren und dein Leben nach deinen Vorstellungen zu erschaffen. Sei auf diesem Weg liebevoll mit dir!

Spätestens nach ein paar Wochen wirst du merken, wie positiv sich das Journaling auf dich und dein Leben auswirkt. Jeden Tag wirst du viel bewusster leben, neue Klarheit und Erkenntnisse für dich gewinnen und genau das wird letztlich genug Motivation sein, um dein Journal weiterzuführen!
Hast du noch mehr Journaling-Tipps? Welche Erfahrungen hast du schon mit dem Journaling gemacht? Und wie machst du das Journaln zu einer kraftvollen Gewohnheit in deinem Alltag? Teile gerne deine Gedanken und Tipps in den Kommentaren. 🙂

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Journaling.

Rock on & Namasté

Laura Seiler Unterschrift

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